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Mit Schreckschusswaffe

Maskierte Männer wollen Tankstelle in Aschau am Inn ausrauben - Zeuge verhindert Tat

Polizeihubschrauber
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Ein Polizeihubschrauber fliegt bei einem Sucheinsatz.

Aschau am Inn - Zwei unbekannte, maskierte junge Männer wollten in den frühen Abendstunden des Montags (27. März) mit einer Schreckschusswaffe bewaffnet vermutlich eine Tankstelle in der Mozartstraße in Aschau am Inn überfallen. Durch das couragierte Verhalten eines Zeugen wurden sie daran gehindert. Die Kripo ermittelt nun und sucht Zeugen.

Update, 13.51 Uhr - Polizei mit weiteren Details

Am Montag gegen 19.45 Uhr befand sich ein Zeuge in der Mozartstraße in Aschau am Inn. Hierbei fielen ihm zwei junge Männer auf. Beide trugen Sturmmasken und befanden sich auf dem Weg zu einer Tankstelle in der Mozartstraße. Nachdem der Zeuge in Richtung der beiden maskierten Männer fuhr, ergriffen sie die Flucht in Richtung Howaschgraben.

Unverzüglich wurde mit zahlreichen Streifenbesatzungen, einem Polizeihubschrauber sowie Kräften der Bundespolizei eine Nahbereichsfahndung eingeleitet, jedoch ohne Erfolg. Noch am Abend übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Traunstein die ersten Untersuchungen. Inzwischen führt das für Eigentumsdelikte zuständige Fachkommissariat 2 der Kripo Mühldorf die weiteren Ermittlungen.

In unmittelbarer Nähe zur Tankstelle konnte unter anderem eine Schreckschusswaffe aufgefunden werden. Es kam zu keiner aktiven Überfallhandlung, vermutlich wurden die beiden Täter von dem Zeugen bei der Tatausführung gestört.

Aus den bisherigen Ermittlungen ergibt sich folgende Täterbeschreibung:

Die jungen Männer sprachen Deutsch, evtl. mit ausländischem Akzent und waren dunkel bekleidet. Sie trugen Sturmhauben und auffällig bunte Handschuhe. Einer der Gesuchten war circa 170 cm groß, dunkle Haare, schlank, mit sportlicher Figur, ca. 22 Jahre alt. Er hatte eine helle Hautfarbe und ein schmales, ovales Gesicht.

Der zweite Gesuchte war circa 180 cm groß, hatte eine stämmige Figur, und war ca. 24 Jahre alt.

Die Kriminalpolizei Mühldorf bittet nun auch um Zeugenhinweise:

Wem sind unmittelbar vor oder nach der fraglichen Tatzeit im näheren Umfeld der Tankstelle Personen aufgefallen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?
Wer kann Hinweise auf die so beschriebenen Personen geben?
Wer konnte außerdem verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Tankstelle machen?

Die Personen werden dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Mühldorf unter der Telefonnummer (08631) 36730 entgegen.

Erstmeldung

Gleich mehrere Anfragen von innsalzach24.de-Lesern haben die Redaktion in der Nacht erreicht. Darin ging es um einen Hubschrauber, der in der Nacht über Aschau am Inn kreiste. Ein Leser berichtet sogar, Schüsse gehört zu haben. Auf Nachfrage kann Stefan Sonntag vom Polizeipräsidium Oberbayern Süd zumindest für ein wenig Aufklärung sorgen, lässt aber gleichzeitig noch einiges offen.

Den Einsatz eines Polizeihubschraubers ab 20 Uhr kann der Sprecher jedenfalls bestätigt. Grund dafür waren laut ihm verdächtige Wahrnehmungen an einer Tankstelle. Schüsse seien allerdings keine gefallen. Weder mit Schreckschuss- noch mit scharfer Munition. Den genauen Anlass konnte Sonntag allerdings noch nicht nennen. Der Sachverhalt werde noch geprüft, bevor entschieden werde, ob weiterhin Bericht erstattet werde. Er konnte allerdings insofern beruhigen, in dem er klarstellte, dass bei dem Vorfall nichts Schlimmeres passiert ist und keine Gefahr für die Bevölkerung ausgeht. 

nt

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