Schlimmer Unfall in der Nacht bei Aschau am Inn
Waldkraiburger (19) schwebt in „kritischem Zustand“ – War es ein verbotenes Rennen?
Aschau am Inn – In Thann (Gemeinde Aschau am Inn) ist es in der Nacht auf Mittwoch (13. August) zu einem Unfall gekommen. Die Rettungskräfte waren mit einem größeren Aufgebot im Einsatz. Inzwischen hat die Polizei einen schlimmen Verdacht bezüglich des Hergangs.
Update, 9.10 Uhr - Mit VW Polo gegen Hausmauer
Der Unfall ereignete sich gegen 2.40 Uhr zwischen Aschau am Inn und Waldkraiburg. Dort war ein 19-Jähriger mit einem VW Polo unterwegs. In einer Linkskurve verlor der junge Mann die Kontrolle über seinen Wagen, geriet ins Schleudern und krachte heftig gegen eine Hausmauer.
Schwer verletzt wurde er vom Roten Kreuz erst versorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Regensburg“ in eine Klinik gebracht. Die alarmierte Feuerwehr aus Aschau am Inn stellte den Brandschutz sicher, leuchtete die Unfallstelle aus, errichtete eine örtliche Umleitung und half bei der Erstversorgung des Verletzten. Auch ein Vertreter der Kreisbrandinspektion Mühldorf war vor Ort. Die Ortsdurchfahrt von Tann war für über drei Stunden total gesperrt.
Schwerer Unfall auf Staatsstraße 2353 bei Aschau am Inn




Update, 8.25 Uhr - Das sagt die Polizei
Am 13. August ereignete sich im Ortsteil Thann auf der Staatsstraße 2352 ein schwerer Verkehrsunfall, wie die Polizeiinspektion Waldkraiburg nun mitteilte. Gegen 2.40 Uhr verlor ein 19-Jähriger Waldkraiburger aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Volkswagen und fuhr gegen eine Hausmauer. Der junge Mann befand sich allein in seinem Fahrzeug. „Der schwerst verletzte Waldkraiburger musste anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Er befindet sich in einem kritischen gesundheitlichen Zustand“, hieß es in der Mitteilung der Polizei unter anderem wörtlich.
Nachdem offensichtlich noch zwei andere Fahrzeuge mit mehreren Bekannten des Opfers an der Unfallstelle waren, könne „nach ersten polizeilichen Erkenntnissen auch ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen nicht ausgeschlossen“ werden, hieß es weiter. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein hat die Polizeiinspektion Waldkraiburg den Verkehrsunfall und die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
Der Unfallwagen erlitt einen Totalschaden und von der Polizei wurde sichergestellt. Außerdem wurde umgehend ein Gutachter zu Erstellung eines unfallanalytischem sowie technischem Gutachten zur Unfallstelle hinzugezogen. Wie hoch der Schaden genau ausfiel, muss erst noch genau ermittelt werden. An der Unfallstelle waren auch die Feuerwehren aus Aschau am Inn und Mühldorf im Einsatz.
Die Erstmeldung:
Die Rettungskräfte, unter anderem Feuerwehr, Rettungsdienst und Notarzt, waren gegen 2.40 Uhr auf die Staatsstraße 2352 bei Tann alarmiert worden. Daraufhin wurde die Straße gesperrt, die Feuerwehr hat eine örtliche Umleitung eingerichtet. Näheres zu den Unfallbeteiligten, zur Schwere des Unfalls und zum Hergang lagen am frühen Mittwochmorgen noch nicht vor. (fib/Eß, mw)