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Drehort für Kultfilm-Reihe

Neues Eberhofer-Abenteuer mitten in Hörbering: Sequenzen für Guglhupfgeschwader gedreht

Da haben die Hauptdarsteller einen Hörberinger ziemlich glücklich gemacht: Gerne posierten Simon Schwarz (rechts) und Sebastian Bezzel mit Julian Hellfeuer fürs Foto.
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Da haben die Hauptdarsteller einen Hörberinger ziemlich glücklich gemacht: Gerne posierten Simon Schwarz (rechts) und Sebastian Bezzel mit Julian Hellfeuer fürs Foto.
  • Josef Enzinger
    VonJosef Enzinger
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Es war gefühlt ganz Hörbering auf den Beinen, als in den vergangenen Tagen ein Film-Team im Gemeindeteil von Neumarkt aufgeschlagen hatte. Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel) und sein Partner Rudi Birkenberger (Simon Schwarz) spielten einige Szenen für das neue Eberhofer-Abenteuer ein.

Neumarkt-St. Veit – Container von Grizzly-Filmbau waren im Schachtl-Hof abgestellt worden, in welche Schauspieler in Zivilkleidung verschwanden, um wenig später als Polizisten herauszukommen. Des Rätsels Lösung: An der Grenze zu Niederbayern, dort, wo es nur wenige Kilometer bis ins fiktive Filmstädtchen Niederkaltenkirchen sind, wurden Sequenzen des neuen Eberhofer-Krimis gedreht. „Guglhupfgeschwader“ heißt der Titel des mittlerweile achten Eberhofer-Krimis, der im August 2022 in die Kinos kommen soll.

Oben der Trailer zum „Kaiserschmarrndrama“, nach dem Bestseller von Rita Falk. Der Film war im August 2021 in den Kinos angelaufen. Das nächste Projekt wird gerade, unter anderem in Hörbering, gedreht: Das „Guglhupfgeschwader“ kommt im August 2022 auf die Leinwand.

Dreh- und Angelpunkt in diesen Tagen in Hörbering: Das ehemalige Dorfwirtshaus, das auf halber Strecke zwischen Staatsstraße 2086 und Bahnübergang steht. Das Wirtshaustaferl wurde abgenommen, stattdessen das Gebäude als Polizeirevier gekennzeichnet.

Der Uralt-Audi darf nicht fehlen

Nicht weit davon entfernt das Filmauto, ein Uralt-Audi 80, Modell B 2. Spätestens, nachdem das Auto am Freitagnachmittag nach Hörbering eingefahren war, entsprechend als Filmauto gekennzeichnet und später unter einer dicken Camouflageplane versteckt, war den neugierigen Hörberingern klar: Das wird der neue Eberhofer. Junge und ältere Hörberinger waren auf den Beinen, Kinder drehten mit ihren Rädern auf der abgesperrten Dorfstraße, lauerten auf ihre große Chance, vielleicht das ein oder andere Autogramm oder ein Bild mit einem der Darsteller – allem voran natürlich Eberhofer-Darsteller Sebastian Bezzel oder sein kongenialer Partner Rudi Birkenberger alias Simon Schwarz – zu ergattern.

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Ein Foto mit Eberhofer und Birkenberger

Einer hat die Mundart-Stars nicht nur zu Gesicht bekommen, sondern sogar ein Foto ergattert – Julian Hellfeuer war einfach in den Hof des Schachtl-Anwesens gegangen. Birkenberger-Darsteller Simon Schwarz sei auf und ab gegangen und habe konzentriert seinen Text geübt. Dann habe er innegehalten, wie Julian Hellfeuer erzählt, und habe den Jungen gefragt, ob er denn nicht ein Bild machen wolle. Hellfeuer stimmte begeistert zu und freute sich darüber, dass auch Sebastian Bezzel mit aufs Bild kam. „Jetzt gehst aber heim und machst Hausaufgaben“, habe ihm der „Birkenberger“ dann ermahnt, berichtet Hellfeuer.

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Gut gelaunte Darsteller posieren mit den Hörberingern

Auch andere Darsteller zeigten sich aufgeschlossen, posierten gut gelaunt ebenso für ein Bild mit den Einheimischen. Etwa Michael A. Grimm, einen Schauspieler, den die eingeschworenen „Dahoam is dahoam“-Fangemeinde als Max Brunner kennen. Auch bei den Rosenheim-Cops spielte er von 2004 bis 2016 mit. Das Tragen der Polizei-Uniform war er also schon gewohnt.

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Ein Audi, Marke Polizeiinspektion-1-Gedächtniskarre, zog die neugierigen Blicke der Passanten auf sich.

An Anlehnung an den Leberkäs-Junkie entsprechende Brotzeit vorbereitet

Die Filmcrew vor Ort war angehalten, mit der Bevölkerung nicht allzu sehr auf Tuchfühlung zu gehen. Schließlich wurde in Zeiten von Corona gedreht. Zaungäste gab es trotzdem. Hans Seidl zum Beispiel und einige Hörberinger Kumpel versorgten sich und andere in Anlehnung zu einer früheren Eberhofer-Verfilmung mit Leberkäs-Semmeln. „Ganz im Sinne von Leberkäs-Junkie“, erzählt der 51-Jährige lachend.

Film-Verleih hält sich bedeckt mit Informationen

Zu den Dreharbeiten selbst schweigt sich das Produktionsteam aus. Bekannt ist aber, dass – nur knapp zwei Monate, nachdem das „Kaiserschmarrndrama“ in den deutschen Kinos angelaufen ist – in Hörbering einige Szenen für das „Guglhupfgeschwader“ gedreht wurden. Dies bestätigt auch die Sprecherin von Constantin, Caroline Struzina auf Anfrage. „Mehr möchten wir zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht verraten, um den vielen treuen Eberhofer-Fans die Vorfreude auf das neue Filmabenteuer nicht zu spoilern.“

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Kinostart soll am 4. August 2022 sein

Nur soviel verrät sie: Am 4. August 2022 soll der Film in die Kinos kommen. Wer so lange nicht warten kann oder will, der kann sich vorab natürlich den Roman von Bestsellerautorin Rita Falk durchlesen. Oder man dreht eine Runde im bekannten Eberhofer-Kreisel. Der ist nämlich von Hörbering nicht weit entfernt. 24 Kilometer sind es bis ins niederbayerische Frontenhausen, das in den Eberhofer-Filmen als Niederkaltenkirchen Schwerpunkt der Geschichten um den chaotischen, aber liebenswerten Polizisten Franz Eberhofer ist.

Großes Polizeiaufgebot in Hörbering. Freilich alles nur Schauspieler auf dem Weg zum Dreh.

Lotto-Laden fliegt in die Luft

Darum geht es im neuen Eberhofer-Krimi: Der berühmte Kreisverkehr in Niederkaltenkirchen – im wahren Leben handelt es sich dabei um einen Kreisverkehr im niederbayerischen Frontenhausen – soll dem Dorfpolizisten zu Ehren in „Franz-Eberhofer-Kreisel“ umbenannt werden. Aber dann wird der örtliche Lotto-Laden samt Besitzer in die Luft gejagt. Und Eberhofer hat es jetzt auch noch mit einem Mord zu tun.

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