Jetzt fehlt nur noch das Dirndl
Krone, Charme, Kindheitsträume – So wurde Simona Kneißl (19) zur Königin des Mühldorfer Volksfests
Schon als Kind war sie regelmäßig auf dem Mühldorfer Volksfest. Jetzt führt Simona Kneißl das Mühldorfer Volksfest als Königin an. Wie sie die Jury bezauberte.
Mühldorf – Sie strahlt, man kann ihr in diesem Moment das Glück ganz deutlich ansehen: Gerade hat Simona Kneißl erfahren, dass sie die Volksfestkönigin 2025 ist – und damit das sympathische Gesicht des Mühldorfer Traditionsvolksfests. Die 19-Jährige setzte sich bei der Wahl gegen sieben weitere Bewerberinnen durch und überzeugte die achtköpfige Jury mit Charme, Bodenständigkeit und Begeisterung für das Fest, das ihr seit Kindheitstagen ans Herz gewachsen ist.
Das Volksfest gehört zum Sommer wie das Eis
Obwohl Simona Kneißl in Töging wohnt, ist ihre Verbindung zum Mühldorfer Volksfest eine lange und sehr persönliche. „Ich war als Kind jedes Jahr dabei“, erzählt sie. „Das Volksfest gehörte für mich zum Sommer wie das Eis in der Waffel. Und ich war sogar als kleines Taferldirndl mit der Trachtenkapelle Alt-Mühldorf beim großen Umzug dabei – das war für mich damals ein echtes Highlight.“
Dass sie nun als Königin ganz vorne dabei ist, könne sie „immer noch nicht ganz glauben“, sagt sie und lacht – ganz die Volkskönigin, wie man sie sich wünscht: bodenständig, herzlich, charmant und mit einem Funken königlicher Ausstrahlung.
Acht Kandidatinnen bewarben sich um die Krone
Acht junge Frauen hatten sich um die Krone beworben – und alle präsentierten sich mit Persönlichkeit und Leidenschaft. Das machte der Jury die Entscheidung nicht leicht, wie Bürgermeister Michael Hetzl betonte: „Jede Einzelne wäre eine würdige Repräsentantin gewesen, aber am Ende kann nur eine gewinnen – und doch gab es keine Verliererin.“
Die Jury, der unter anderem auch Kulturamtsleiter Walter Gruber sowie die amtierende Königin des Vorjahres, Julia Huber, angehörten, lobte besonders den Enthusiasmus aller Teilnehmerinnen. „Es ist beeindruckend, wie sehr alle Bewerberinnen für das Volksfest brennen“, so Gruber. „Das hat schon überzeugt – und es zeigt, wie lebendig und wichtig dieses Fest für die Region ist.“
Das Volksfest mit einem Lächeln nach außen tragen
Simona Kneißl, die als Produktdesignerin arbeitet, will während ihrer „Regentschaft“ nicht einfach nur repräsentieren – sie möchte aktiv am Geschehen teilnehmen, den direkten Kontakt mit den Festbesucherinnen und Festbesuchern suchen und das Volksfest mit einem Lächeln nach außen tragen. Wenn es ihr Arbeitsplan erlaubt, möchte sie sich für die Festtage Urlaub nehmen, „damit ich wirklich bei allem dabei sein kann.“
In ihrer Freizeit spielt Kneißl Volleyball, geht regelmäßig ins Fitnessstudio und hat damit nicht nur Disziplin, sondern auch Teamgeist im Gepäck. Eigenschaften, die auch als Volksfestkönigin gefragt sind, denn der Terminkalender ist schon gut gefüllt: Festzug, Eröffnung, Begegnungen mit Gästen und Medien – Simona freut sich schon auf jeden Termin.
Das gewisse kleine, schwer zu fassende Extra
Warum ausgerechnet sie die Krone bekam, erklärt die Jury mit „diesem kleinen Extra“, jenem schwer zu fassenden Charisma, das bei so einem Amt eben doch den Unterschied macht. Mit Simona Kneißl, darin war sich die Jury einig, hat das Fest eine Botschafterin gefunden, die das Fest ideal verkörpert.
Krone und Schärpe als Zeichen der Königinnen-Würde erhielt Simona von ihrer Vorgängerin Julia Huber überreicht, Umarmungen und Glückwünsche gab es von den Mitbewerberinnen. „Ich hoffe, wir treffen uns alle auf dem Volksfest“, sagt Simona. Von Bürgermeister und Kulturamtsleiter gab es noch Blumen und Geschenke. Jetzt wird noch das offizielle „Volksfestköniginnen-Dirndl“ angepasst – und dann kann es losgehen für die Festregentin auf dem Mühldorfer Volksfest 2025.

