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Personalabbau geplant

Wacker konkretisiert Sparziele – Über 1500 Stellen sollen wegfallen

Wacker Burghausen hat im Oktober ein Programm zur Kostensenkung gestartet: Vorraussichtlich wird auch ein Stellenabbau Teil der Maßnahmen sein.
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Wacker Burghausen hat im Oktober ein Programm zur Kostensenkung gestartet: Vorraussichtlich wird auch ein Stellenabbau Teil der Maßnahmen sein.

Im Rahmen eines Sparprogramms wird es bei der Wacker Chemie zu einem Stellenabbau kommen. Der Konzern hat seine bereits angekündigten Pläne nun konkretisiert. Rund 1500 Jobs sollen gestrichen werden.

Burghausen – Der Chemiekonzern Wacker hat seine Sparpläne weiter präzisiert. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen künftig mehr als 300 Millionen Euro pro Jahr eingespart werden. Rund die Hälfte dieser Summe soll durch einen Personalabbau erzielt werden. Weltweit sollen dabei voraussichtlich mehr als 1500 Stellen wegfallen, der Großteil davon an den deutschen Standorten. innsalzach24.de hatte vor kurzem schon über die Pläne am Standort in Burghausen berichtet.

Maßnahmen sollen schon 2026 beginnen

Hintergrund ist die angespannte wirtschaftliche Lage des Konzerns. Bereits im Oktober hatte Wacker das Projekt PACE gestartet, um deutlich Kosten in Produktion und Verwaltung zu reduzieren. Die aktuell erarbeiteten Maßnahmen richten sich vor allem auf fixe Herstellkosten. Die Umsetzung der Sparmaßnahmen soll im ersten Quartal 2026 beginnen und bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

Wacker Umsätze und Ergebnisse der vergangenen Jahre: Seit dem Rekordjahr 2022 sanken die Zahlen.

„Die Maßnahmen, um unsere Sparziele zu erreichen, werden aktuell erarbeitet“, sagte Vorstandschef Christian Hartel. Ziel sei es, die Kosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu senken und Wacker damit „wieder auf Erfolgskurs“ zu bringen. Zugleich kritisierte Hartel die Rahmenbedingungen in Deutschland. Hohe Energiepreise und Bürokratie seien weiterhin ein „zentraler Bremsklotz“ für die Entwicklung der chemischen Industrie.

Chemiebranche steht wirtschaftlich unter Druck

Wie zahlreiche Unternehmen der Branche steht auch Wacker wirtschaftlich unter Druck. Bereits bei der Präsentation der Zahlen zum dritten Quartal hatte der Konzern angekündigt, dass das Jahresergebnis 2025 negativ ausfallen wird. (nt)

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