Der Töginger Hauptausschuss auf Ortsbegehung

"Noch ein bisschen Spiel haben": Renovierungsarbeiten am Harter Weg

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Töging am Inn – Die Sanierung der Sportanlage am Harter Weg kostet viel Geld. Den größten Teil will die Stadt dazugeben. So war es für den Hauptausschuss auf seiner Februarsitzung an der Zeit, sich selbst vor Ort ein Bild davon zu machen, wofür man hier eigentlich bezahlt.

Ortstermin für den Töginger Hauptausschuss am Harter Weg: Ein eigenes Bild sollten sich die Mitglieder vom Fortschritt der Renovierungsarbeiten auf dem Sportgelände machen. Schließlich schießt die Stadt Töging dem TuS Töging hierfür bis zu 80.000 Euro zu. Klaus Maier, 1. Leiter der 2002 aus zwei Töginger Fußballvereinen gegründeten Fußballabteilung, rechnet mit Gesamtkosten von bis zu 110.000 Euro.

"Damit wir noch ein bisschen Spiel haben": Der Töginger Hauptausschuss auf Ortsbegehung an Harter Weg

„Es musste hier bisher mit Strom geheizt werden!“ (Klaus Maier)

Insbesondere das Funktionsgebäude auf dem Sportgelände am Harter Weg ist in die Jahre gekommen. Kein Wunder, stammt es doch aus den 80er Jahren. 10.000 Euro wird der Verein selbst dazuzahlen oder in Eigenleistung erbringen. Eine Heizung, eine Solaranlage und Isolierungen, neue Umkleiden und sanitäre Anlagen und nicht zuletzt einen neuen Anstrich soll das um 1980 in der jetzigen Form entstandene Funktionsgebäude nun erhalten.

Es musste hier bisher mit Strom geheizt werden“, klärte Maier die Mitglieder des Hauptausschusses der Stadt auf. Jetzt soll eine Gasheizung eingebaut werden. Damit sei künftig auch mit einer deutlichen Senkung der Stromkosten zu rechnen. Vier bis sechs Wochen soll es dauern, bis die Umkleiden fertig sind und die neue Heizung in Betrieb gehen kann. „Ziel ist, dass die 350 Kinder und Jugendlichen zum Rückrundenbeginn Ende März wieder hier starten können“, sagte Maier bei der Ortsbegehung der Mitglieder des Hauptausschusses.

„Damit wir noch ein bisschen Spiel haben“ (Dr. Tobias Windhorst)

Dankbar zeigten sich die Vereinsvorsitzenden gegenüber Bürgermeister Tobias Windhorst, der die Sache von Anfang an unterstützte: Zunächst hatte die Stadt den Fußballern schon mit ihrem Förderantrag beim Landessportverband geholfen. Der wird 20.000 Euro der anfallenden Kosten übernehmen. Außerdem sprach sich der Bürgermeister dafür aus, den ursprünglich auf 70.000 Euro angelegten Rückstellungsbetrag nun um weitere 10.000 Euro anzuheben, „damit wir noch ein bisschen ein Spiel haben“, so Windhorst. Dem stimmten die Mitglieder des Hauptausschusses nach der Besichtigung zu. Bis zu 30 Jahre soll die Sanierung halten. Die Sportanlage am Harter Weg ist zu einem symbolischen Preis von einem Euro von der Stadt an den Verein verpachtet.

pbj

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