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Seniorenbeauftragte Julia Blätz

Ein Tag nur für Senioren: Was eine junge Maitenbetherin damit erreichen will

Maitenbeths Seniorenbeauftragte Julia Blätz will im Frühjahr einen Informationstag für ältere Mitbürger anbieten.
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Maitenbeths Seniorenbeauftragte Julia Blätz will im Frühjahr einen Informationstag für ältere Mitbürger anbieten.

Einen „Tag für Senioren und Pflege“ soll es im Frühjahr in Maitenbeth geben. Die Inklusions-, Familien- und Seniorenbeauftragte Julia Blätz setzt sich dafür ein. Warum ihr das Thema am Herzen liegt, obwohl sie erst 30 Jahre alt ist, und was sie mit dem Tag erreichen will.

Maitenbeth – Die Mutter einer kleinen Tochter haben Erlebnisse geprägt, die sie für das Thema sensibilisieren, berichtet sie auf Nachfrage. Sei es der Umgang mit der eigenen Oma aufgrund fehlender Barrierefreiheit oder das Unverständnis von Zeitgenossen, sobald etwa der geschäftige Betrieb durch Menschen, die nicht mehr so mobil sind, vermeintlich aufgehalten wird.

Daher stehe die von ihr geplante Veranstaltung auch für die Inklusion, das bedeutet auch die Teilhabe aller Menschen am öffentlichen Leben in einer möglichst rücksichtsvollen Gesellschaft.

Eine weitere Motivation bezieht Julia Blätz daraus, dass vergleichbare Informations-Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren in der Regel zu weit weg seien, etwa in Mühldorf. „Wer ohne Auto fährt da von Maitenbeth aus schon hin?“, fragt sie sich.

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Julia Blätz ist von Beruf Chemielaborantin, abgesehen davon aber vielseitig interessiert, was die Gesundheit und damit die Beweglichkeit von Menschen betrifft. Sie hat den Trimm-Dich-Platz im Schulhof ins Leben gerufen, vertritt das Eltern-Kind-Programm für das Katholische Kreisbildungswerk, leitet als Fitnesstrainerin Kurse im Sportverein, ist in ihrem früheren Heimatort Erding in einem Fitnessstudio engagiert, darüber hinaus Gemeinderätin und sagt über sich, dass sie „einfach viel Energie hat“. Hinzu kommt ein ausgeprägter Wissensdurst: „Mir fallen noch einige Kurse ein, die ich machen könnte“, sie habe das Bedürfnis, das erworbene Wissen weiterzugeben.

Infostände und Vorträge

Trotz aller Aktivität hat die 30-Jährige klare Vorstellungen davon, was sie kann und wo ihre Grenzen sind. Daher beschränkt sich die Zielgruppe der von ihr geplanten Veranstaltung auf die Bürger der Verwaltungsgemeinschaft, also auf Maitenbeth und Rechtmehring, „sonst wird es zu groß“, denn die zur Verfügung stehende Fläche für die Veranstaltung sei beschränkt. Geplant sind daher Informationsstände im Sitzungssaal des Rathauses, gegenüber in der Alten Post soll es Vorträge geben, ein Pendelbus soll die beiden Gemeinden verbinden.

Überzeugt: Es gibt viele Hilfen

Dafür hat sie bereits mehrere Zusagen von Einrichtungen, Behörden, Initiativen und Firmen, die aufzeigen möchten, wie ältere Menschen möglichst lange daheim in der vertrauten Umgebung leben können. Einfache Hilfsmittel erleichtern oft den Alltag, sofern man sie denn kennt, sagt sie. Außerdem gebe es zeitlich abgestimmte Hilfsangebote, die Blätz ebenfalls bei der von ihr geplanten Veranstaltung zum Thema machen will.

Helfer gesucht

Unterstützung könnte sie aber auch selber gebrauchen, etwa Kuchenspenden für diesen Tag. Als Seniorenbeauftragte der Gemeinde ist sie unter Telefon 08076/8895261 und E-Mail Fam.Sen.Ink@gmail.com zu erreichen.

Der Gemeinderat Maitenbeth war von der Idee angetan und gab einstimmig sein Einverständnis auch für die Nutzung der gemeindlichen Gebäude.

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