Haager Bauausschuss befasst sich mit verschiedenen Varianten 

Sicher über die Wasserburger Straße - Ampel als Lösung? 

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Viel Verkehr macht das Queren der Wasserburger Straße am Ortseingang von Haag - hier auf Höhe der Pizzeria "Il Caminetto" - zu einem unsicheren Unterfangen. 
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Haag - Wie kann die Überquerung der Wasserburger Straße für die Bürger sicherer und einfacher gemacht werden? Darüber machte sich der Bauauschuss Gedanken. Abhilfe schaffen soll nun eine Ampelanlage. *Mit Voting* 

Anlass zur Diskussion über eine mögliche Errichtung einer Ampelanlage an der Wasserburger Straße in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses Anfang Dezember sei ein Schreiben einer Bewohnerin des Caritas-Altenheims St. Kunigund an Haags Bürgermeisterin Sissi Schätz gewesen. Das erklärt Sabrina Grünke, Mitarbeiterin in der Bauverwaltung Haag, gegenüber innsalzach24.de. 

Besonders schwierig für Rollstuhl- und Rollatorfahrer

In dem Schreiben sei auf die schwierige Situation der Überquerung der Wasserburger Straße - vorwiegend auf Höhe der Pizzeria "Il Caminetto" - aufmerksam gemacht worden. Besonders für Menschen, die auf Rollstuhl oder Rollator angewiesen seien, sei die Querung problematisch und nicht gerade ungefährlich

Abhilfe schaffen könnte nach der mehrheitlichen Meinung der Mitglieder des Ausschusses die Errichtung einer Ampelanlage

Das sei auch vorab im Rahmen einer Ortsbesichtigung mit Mitarbeitern der Abteilung Verkehr im Rathaus sowie Vertretern der Haager Polizeistation und der Verkehrsabteilung der Polizeiinspektion Waldkraiburg als sicherste Lösung vorgeschlagen worden. Ein Zebrastreifen sei indes in den Augen der Polizei als "kritisch" bewertet worden. 

Mobile oder feste Ampelanlage? 

Tatsächlich sei das Thema in der Sitzung des Bauaausschusses laut Grünke kontrovers diskutiert worden: "Die hauptsächliche Diskussion drehte sich darum, ob man eine mobile Ampelanlage oder eine fest installierte favorisieren wolle. Ausschlaggebend für diese beiden Varianten war die in den nächsten Jahren ins Auge gefasste Sanierung der Wasserburger Straße, für die es aber aktuell noch keinen Zeithorizont gibt. Womöglich würde sich die Wasserburger Straße dann im Rahmen der Arbeiten verändern, was wiederum gegen eine feste Anlage spräche."  

Insgesamt wolle der Bauausschuss an einer Ampellösung festhalten, nachdem Für und Wider in der Sitzung am Dienstagabend abgewogen wurde. 

Die Verwaltung sei vor einer abschließenden Entscheidung, welche Variante nun verfolgt werden solle, damit beauftragt worden, Detailfragen wie Kostenunterschiede zwischen mobiler und fest installierter Anlage und den genauen Standort der neuen Ampel an der Wasserburger Straße zu prüfen. Die Ampel könnte auf Höhe der Wasserburger Straße Nummer 23 oder 28 erfolgen, wie Grünke weiter erläutert. Etwas weiter vorne in Richtung Ortsmitte auf Höhe der Abzweigung zur Brauerei "Unertl" gibt es bereits eine Ampel an der Kreuzung.  

Sind alle Fragen beantwortet, wird sich der Bauausschuss erneut mit der Thematik in einer der nächsten Sitzungen befassen

mb

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