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Mit Mythen aufräumen

Zwei Liter Wasser am Tag sind ausreichend? So viel Flüssigkeit braucht Ihr wirklich

Eine Frau trinkt Wasser in einem offenen Bereich
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Dass der Körper genug Flüssigkeit braucht, ist für viele Menschen klar. Doch dabei stellt sich immer wieder die Frage, ob zwei Liter oder mehr ausreichend sind.

Die meisten Menschen wissen, wie wichtig es ist, genug Wasser zu sich zu nehmen. Jedoch bekommen es längst nicht alle hin und oft stellt sich auch die Frage, wie viel genau muss ich am Tag eigentlich trinken? Was hinter der „Zwei-Liter-Regel“ steckt.

Es ist recht simpel: Wasser in ein Glas füllen, das Glas an den Mund setzen und ein Schluck trinken. Flüssigkeit zu sich zu nehmen, ist gar nicht mal so kompliziert. Trotzdem trinken viele Menschen in Deutschland zu wenig. Nach einer Studie der Techniker Krankenkasse (TK), glauben nur sieben von zehn Erwachsenen, jeden Tag genug zu trinken, um ihren Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Wie viel Wasser braucht man wirklich?

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) soll ein Erwachsener etwa 1,5 Liter Wasser am Tag trinken. Weniger als ein Liter pro Tag seien nicht genug, um den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen. Bei großer Hitze, extremer Kälte, Fieber, Erbrechen und Durchfall brauche der Körper sogar mehr Flüssigkeit. Auch bei sportlicher Betätigung oder körperlicher Arbeit sollte mehr Wasser getrunken werden.

Die DGE empfiehlt, je nach Alter und besonderer Situation zwischen 400 (bei Babys) und rund 1700 Milliliter an Getränken zu sich zu nehmen. Generell ist der Wasserbedarf von Kindern und Säuglingen im Verhältnis zum Körpergewicht höher als bei Erwachsenen. Wenn Kinder zu wenig trinken, beeinträchtigt das schneller die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Deshalb sollten Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren mindestens 700 Milliliter, im Alter von sieben bis neun Jahren mindestens 900 Milliliter und im Alter von 13 bis 14 Jahren mindestens 1200 Milliliter Flüssigkeit trinken.

Auch Essen liefert Wasser

Doch das alles muss man nicht trinken. Laut der Techniker Krankenkasse kann der Körper rund 300 Milliliter bei seinen Stoffwechselvorgängen selbst herstellen. Und etwa einen Liter Wasser bekomme er über feste Nahrung. So enthalten zum Beispiel Äpfel, Gemüse und Kartoffeln etwa 70 Prozent Wasser. Eine Gurke etwa 95 Prozent.

Muss man nur trinken, wenn man Durst hat?

Wer also feste Nahrung zu sich nimmt, nimmt im Laufe des Tages noch mehr Flüssigkeit zu sich. Aktiv trinken muss man damit deutlich weniger. Die Faustregel: Man soll immer nur trinken, wenn man auch wirklich Durst hat. Der Irrtum, dass man trinken müsse, bevor sich ein Durstgefühl einstellt, ist damit falsch. Denn Durst ist ein Signal des Körpers, dass er jetzt Wasser braucht und nicht früher oder später.

Was passiert, wenn man zu wenig trinkt?

Es gibt allerdings Menschen, die kein richtiges Durstgefühl entwickeln. Kleinkinder und ältere Menschen trinken oftmals zu wenig und können lebensbedrohlich austrocknen. Daher ist es wichtig, dass sie auch ohne Durst ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Wer nämlich zu wenig trinkt, wird schnell müde und kann sich schlecht konzentrieren.

Durch Flüssigkeitsmangel wird laut der DGE dem Blut und dem Gewebe zunehmend Wasser entzogen. Das Blut dickt ein und das kann zu Kopfschmerzen, verringerter Leistungsfähigkeit und Verstopfung führen. Ob man zu wenig Flüssigkeit zu sich genommen hat, kann man auch an der Farbe seines Urins erkennen. Normalerweise hat dieser eine hell- bis dunkelgelbe Färbung. Je mehr man trinkt, desto heller ist der Urin. Je weniger man trinkt, desto dunkler wird er.

beu

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