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Wichtig für Immunsystem und Zellfunktion

Die Vitamine A, D, E und K: Fettlösliche Vitamine schützen den Körper

Damit der Körper optimal funktionieren kann, braucht er sowohl fettlösliche als auch wasserlösliche Vitamine. Doch in welchen Lebensmitteln sind die wichtigen Vitamine enthalten?

Vitamine sind lebensnotwendig und erfüllen wichtige Funktionen im Körper. Tritt ein Mangel auf, bekommen wir das zu spüren. Insgesamt gibt es 13 Vitamine. Nur vier davon sind fettlöslich, die restlichen sind wasserlöslich. Wie alle Vitamine kann der Körper auch die fettlöslichen Vitamine nicht selber herstellen, sondern muss sie über die Nahrung aufnehmen. Im Gegensatz zu den wasserlöslichen können die fettlöslichen allerdings gut vom Körper gespeichert werden. Welche Vitamine fettlöslich sind und was Sie bei der Einnahme beachten sollten.

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Wasserlösliche und fettlösliche Vitamine: Das sind die Unterschiede

Lebensmittel wie Avocado, Eier und Nüsse enthalten eine Menge gesunder Fettsäuren, aber auch die Vitamine A, D, E und K.

Wasserlösliche Vitamine befinden sich in Flüssigkeiten und können dagegen nicht gespeichert werden, mit Ausnahme von Vitamin B12. Nimmt man überschüssige Mengen mit der Nahrung auf, werden diese mit dem Urin einfach wieder ausgeschieden. Zu den wasserlöslichen Vitaminen zählen Vitamin C, Niacin, Folsäure, Biotin und die B-Vitamine B1, B2, B5, B6, B12.

Die fettlöslichen Vitamine sind im Fett von Lebensmitteln enthalten. Fettlösliche Vitamine können, wie der Name schon vermuten lässt, nur vom Körper aufgenommen werden, wenn gleichzeitig Fette gegessen werden. Zu den fettlöslichen Vitaminen zählen die Vitamine A, D, E und K. Die meisten der fettlöslichen Vitamine benötigt der Körper für ein optimal funktionierendes Immunsystem, wie die Ernährungswissenschaftlerin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gegenüber T-Online verrät.

Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören:

  • Vitamin A
  • Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K

Supernährstoffe aus der Natur: Diese 25 Lebensmittel machen Nahrungsergänzung überflüssig

Die Pflanzengattung Paprika - auch Capsicum, gehört zur Familie der Nachtschattengewächse - auch Solanaceae
Vitamin C ist ein starkes Antioxidans, das das Immunsystem stärkt und die Kollagenbildung unterstützt. Paprika enthält mehr Vitamin C als Orangen und kann helfen, freie Radikale im Körper zu neutralisieren. Zudem fördert sie die Eisenaufnahme und schützt die Zellen vor oxidativem Stress. © IMAGO/Manfred Segerer
Geschälte Eier (Beispielbild)
Vitamin B12 ist entscheidend für die Blutbildung, das Nervensystem und den Energiestoffwechsel. Eier sind eine hervorragende natürliche Quelle und helfen, Müdigkeit sowie Konzentrationsprobleme vorzubeugen. Auch fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut oder bestimmte Algen kommen in Frage, die jedoch deutlich weniger B12 enthalten. © IMAGO / Pond5 Images
Draufsicht auf eine Auflaufform mit selbstgemachtem Lachs-Sahne-Gratin ohne Fix.
Vitamin D ist essenziell für starke Knochen und ein gesundes Immunsystem. Lachs gehört zu den besten natürlichen Quellen für Vitamin D, das der Körper zur Regulierung des Kalziumspiegels benötigt. Zudem liefert er wertvolle Omega-3-Fettsäuren für Herz und Gehirn. © Einfach Tasty
Frische Bio-Möhren auf hölzernem Hintergrund Karotten
Vitamin A spielt eine zentrale Rolle für die Sehkraft, das Immunsystem und die Hautgesundheit. Karotten sind reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt. Zudem haben sie antioxidative Eigenschaften, die die Zellgesundheit unterstützen. © IMAGO/Zoonar.com/Nerijus Liobe
Organic sunflower seeds Sonnenblumenkerne
Vitamin E schützt die Zellen vor oxidativem Stress und unterstützt Haut und Immunsystem. Besonders reich an Vitamin E sind Sonnenblumenkerne, Mandeln und Weizenkeimöl. Auch Mangold liefert eine gute Menge dieses Antioxidans und enthält zusätzlich wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe. © IMAGO/CHASSENET/BSIP
Grünkohl in einer Schüssel
Vitamin K ist essenziell für die Blutgerinnung und Knochengesundheit. Grünkohl enthält eine besonders hohe Menge dieses Vitamins und unterstützt zudem das Herz-Kreislauf-System. Er ist auch reich an Vitamin C und Antioxidantien. © Olena Yemchuk/IMAGO
Beetroot, Bunch of organic beetroot, freshly harvested in garden close up. Frische Rote Beete
Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport im Blut und die Energieproduktion. Rote Bete ist eine hervorragende pflanzliche Eisenquelle und kann helfen, Müdigkeit zu reduzieren. In Kombination mit Vitamin C wird die Eisenaufnahme zusätzlich verbessert. © IMAGO/zidi
Mandel (Prunus dulcis, Prunus amygdalus, Amygdalus communis, Amygdalus dulcis), Mandeln, mit Schale, geknackt und blanchiert
Kalzium ist essenziell für starke Knochen und gesunde Zähne. Mandeln enthalten eine beachtliche Menge an Kalzium und sind eine gute pflanzliche Alternative zu Milchprodukten. Auch Sesamsamen und Tofu sind reich an Kalzium und liefern zusätzlich wertvolle Proteine und gesunde Fette. © IMAGO/Steidi
Gegrilltes Hähnchen und griechischer Salat
Zink stärkt das Immunsystem, fördert die Wundheilung und unterstützt die Hautgesundheit. Hühnchen ist eine der besten tierischen Quellen für Zink, während Kichererbsen eine gute pflanzliche Alternative bieten, die zudem reich an Ballaststoffen und Proteinen ist. © IMAGO/Zoonar.com/Oksana Bratanova
Bananenscheiben
Tryptophan ist eine Aminosäure, die zur Produktion von Serotonin beiträgt und so die Stimmung verbessert. Bananen enthalten viel Tryptophan und fördern zudem einen erholsamen Schlaf. Sie sind außerdem reich an Kalium für eine gesunde Herzfunktion. © IMAGO/Zoonar.com/Oksana Bratanova
Oft symptomlos, aber dennoch ein Warnsignal: Rund ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland leiden unter einer Fettleber. Welche Obstsorten helfen.
Resveratrol hat antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften. Blaubeeren sind reich an diesem sekundären Pflanzenstoff und können die Zellgesundheit fördern. Sie enthalten zudem viele Vitamine und Ballaststoffe. © Stefan Sauer/dpa
Es sind Kurkuma-Wurzeln zu sehen.
Curcumin ist ein starkes Antioxidans mit entzündungshemmenden Eigenschaften. Kurkuma ist die Hauptquelle für Curcumin und kann die Gelenkgesundheit unterstützen. In Kombination mit schwarzem Pfeffer wird die Aufnahme im Körper verbessert. © YAY Images/Imago
Mushroom porridge for breakfast., Vegetarian lunch, pearl or millet porridge with wild mushrooms
Silizium unterstützt die Festigkeit von Haut, Haaren und Nägeln. Hirse ist eine der besten natürlichen Siliziumquellen und kann das Bindegewebe stärken. Zudem enthält sie viele Mineralstoffe. © IMAGO/Mykola
A bunch of ripe red juicy cherries on a tree Vienna, Kirschen
Melatonin ist ein Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus reguliert. Kirschen enthalten natürliches Melatonin und können helfen, die Schlafqualität zu verbessern. Sie sind zudem reich an Antioxidantien. © IMAGO
Ein perfekt gegartes, in Scheiben geschnittenes Striploin-Steak mit einer saftigen, zarten Textur
L-Carnitin spielt eine wichtige Rolle im Fettstoffwechsel. Rindfleisch ist eine der besten natürlichen Quellen für L-Carnitin und kann die körperliche Leistungsfähigkeit unterstützen. Zudem liefert es hochwertiges Protein und Eisen. Eine pflanzliche Alternative für L-Carnitin bietet die Avocado. © IMAGO/Zoonar.com/Evgeny Karandaev
Raw organic oats in the bowl Magnesium
Magnesium ist unverzichtbar für Muskeln, Nerven und den Energiestoffwechsel. Haferflocken sind eine gute Quelle, die sich leicht in den Alltag integrieren lässt – ob im Müsli oder als Porridge. Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Bananen liefern ebenfalls viel Magnesium und eignen sich als gesunde Snacks, besonders nach dem Sport. © IMAGO/Anna Bogush
Gruener Tee in Tassen einschenken
Koffein steigert die Wachsamkeit und kann die Konzentration verbessern. Grüner Tee enthält natürliches Koffein sowie L-Theanin, das eine entspannende Wirkung hat. Zudem ist er reich an Antioxidantien, weshalb die gesundheitlichen Vorteile gegenüber Kaffee überwiegen.  © IMAGO/Zoonar.com/Oksana Bratanova
Chicorée (Cichorium endivia), Gemüse gegen schwarzen Hintergrund *** Chicory Cichorium endivia
Präbiotika sind unverzichtbar für eine gesunde Darmflora, da sie das Wachstum guter Bakterien fördern. Chicorée ist besonders reich an Inulin, einem natürlichen Präbiotikum. Zudem unterstützt er die Verdauung und enthält wertvolle Bitterstoffe. © IMAGO/G. Lacz
Eingelegtes Sauerkraut mit Moehren in einer Schale auf dem Tisch
Probiotika fördern eine gesunde Darmflora und stärken das Immunsystem. Sauerkraut ist eine natürliche Quelle für Probiotika und enthält zudem viele Vitamine. Es unterstützt die Verdauung und kann Entzündungen reduzieren. © IMAGO/Zoonar.com/Elena Rui
Reis mit Krabben und Meeresfrüchten, Gemüse, Gewürzen und Sojasauce
Astaxanthin ist ein sekundärer Pflanzenstoff aus der Gruppe der Carotinoide und eines der stärksten Antioxidantien. Krabben enthalten besonders viel Astaxanthin, das ihnen ihre rötliche Farbe verleiht. Es schützt die Haut vor vorzeitiger Alterung, wirkt entzündungshemmend und kann die Augengesundheit unterstützen. © IMAGO/Zoonar.com/Tetiana Chernykova
bottles of linseed oil flowers and seeds Seed flowers and flax oil bottles on white wood leinoel
Omega-3-Fettsäuren sind essenziell für Herz und Gehirn. Pflanzliche Quellen wie Leinöl, Leinsamen und Walnüsse liefern die Vorstufe Alpha-Linolensäure (ALA), die der Körper begrenzt in die aktiven Fettsäuren EPA und DHA umwandeln kann. Diese kommen hauptsächlich in fetten Meeresfischen wie Lachs, Hering und Makrele vor. Alternativ liefern Mikroalgen pflanzliches EPA und DHA und sind eine vegane Option für eine direkte Aufnahme dieser wertvollen Fettsäuren. © IMAGO/Zoonar.com/Gabriela Bertolini
Flat lay composition with grapefruits and space for text on wooden background Grapefruit
Inositol ist ein wichtiger Nährstoff für die Zellgesundheit, das Nervensystem und den Fettstoffwechsel. Besonders reich an Inositol ist Grapefruit, die zudem Antioxidantien und Vitamin C liefert. Auch Erdnüsse, grüne Bohnen und Rosenkohl enthalten nennenswerte Mengen dieses wertvollen Nährstoffs und können zur Unterstützung des Stoffwechsels beitragen. © IMAGO
Kürbiskerne auf einem Holzbrettchen mit Schalen und Holzlöffeln. Das Superfood liefert wichtige Nährstoffe.
L-Arginin ist eine Aminosäure, die die Durchblutung fördert und an der Gefäßgesundheit beteiligt ist. Sie wird nicht in ausreichenden Mengen vom Körper selbst hergestellt. Besonders viel davon steckt in Kürbiskernen, Erdnüssen und Walnüssen. Auch Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sind gute pflanzliche Quellen und können zur Unterstützung der Herz-Kreislauf-Funktion beitragen. © IMAGO/Steidi
Homemade beef bone broth Homemade beef bone broth, rich on collagen, amino acids and proteins Rinderknochenbrühe
Kollagen ist ein zentrales Strukturprotein für Haut, Gelenke und Bindegewebe. Rinderknochenbrühe ist eine der besten natürlichen Kollagenquellen und kann helfen, die Hautelastizität zu erhalten und Gelenkbeschwerden vorzubeugen. Knochenbrühe liefert auch natürliche Hyaluronsäure und enthält wertvolle Aminosäuren. Eine pflanzliche Alternative ist Soja, das zwar kein Kollagen enthält, aber sekundäre Pflanzenstoffe liefert, die die körpereigene Kollagenproduktion anregen können. © IMAGO/Zoonar.com/Ingrid Balabanova
Frisch geschnittener und geriebener Käse, Parmesankäse, Gran gusto. Grana padano. auf einem hölzernen Schneidebrett
Proteine sind essenziell für den Körper, denn sie bilden Muskeln, Organe, Enzyme und Hormone. Sie bestehen aus Aminosäuren, von denen neun essenziell sind und über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Besonders proteinreich ist Parmesankäse mit 36 g Protein pro 100 g aber auch Sojabohnen, Hühnchenbrust, Magerquark und Weizenkeime liefern viel Eiweiß. Während tierische Produkte oft eine hohe biologische Wertigkeit haben, liefern pflanzliche Lebensmittel wie Soja oder Weizenkeime ebenfalls wertvolle Proteine. © IMAGO/imageBROKER/Didebashvili

Vitamin A: Wichtig für Augen und Zellwachstum

Vitamin A auch als Retinol bekannt, schützt die Haut und Schleimhäute. Es ermöglicht das Sehen bei Dämmerung und das Farbsehen. Vitamin A fördert zudem die Entwicklung des Embryos, weshalb Schwangere und Stillende einen erhöhten Bedarf an Vitamin A haben. Zu finden ist es ausschließlich in tierischen Lebensmitteln wie Fisch, Milch, Eigelb und Leber. Nur bestimmte Vorstufen von Vitamin A kommen auch in pflanzlichen Vitaminen vor. Der Körper kann beispielsweise das pflanzliche Beta-Carotin in Vitamin A umwandeln, welches in orangefarbenen Gemüse und Obst sowie in Spinat, roter Paprika und getrockneten Aprikosen steckt.

Vitamin D: Das Sonnenvitamin für Knochen und Zähne

Vitamin D ist für gesunde Knochen und Zähne besonders wichtig. Da der Körper das Vitamin über die Nahrung aufnehmen, aber auch mithilfe von Sonnenlicht selbst bilden kann, hat es unter den Vitaminen eine Sonderstellung. Da nur wenige Lebensmittel wie fettreicher Fisch wie Lachs, Hering oder Makrele und Eigelb ausreichend Vitamin D enthalten, ist es umso wichtiger, regelmäßig Sonnenlicht zu tanken. Die Experten der Verbraucherzentrale empfehlen daher je nach Hauttyp täglich fünf bis 25 Minuten im Freien – in der Zeit von 10 bis 15 Uhr – zu verbringen.

Vitamin E: Schutzvitamin des Körpers

Vitamin E ist in jeder Zelle des Körpers vorhanden und führt wichtige Schutzfunktionen aus. So stärkt es das Immunsystem und wirkt Entzündungen entgegen. Vitamin E ist zudem unentbehrlich für die normale Funktion des Nervensystems und der Muskulatur. Da es den Abbau der Vitamine A und E durch Oxidation verhindert, wird es zudem als Antioxidans bezeichnet. Zu finden ist Vitamin E in pflanzlichen Ölen, Vollkornprodukten, grünem Blattgemüse und Nüssen.

Vitamin K: Nur begrenzt im Körper gespeichert

Der Körper kann Vitamin K im Gegensatz zu den anderen fettlöslichen Vitaminen nur begrenzt im Körper speichern. Aus diesem Grund sollte es regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden. Vitamin K ist an der Blutgerinnung beteiligt sowie an der Bildung des Knochen-Eiweiß Osteokalzin. Zu finden ist es beispielsweise in grünem Blattgemüse, Kohl, Hülsenfrüchten, Eigelb, Sonnenblumenöl und Leber.

Rubriklistenbild: © Dreamstime/Imago

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