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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Wetter-Prognose: Erster Schnee bis ins Flachland – Noch diese Woche könnte weiße Überraschung folgen
Ein wechselhafter Wochenstart bringt Regen und Schnee. Zur Wochenmitte drohen glatte Straßen und nächtliche Überraschungen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Kassel – Zum Wochenbeginn dominieren im Süden und Südosten dichte Wolken und anhaltende Niederschläge, die sich nur langsam in Richtung Alpen zurückziehen. Die Schneefallgrenze fällt dort im Tagesverlauf auf etwa 600 Meter, in staureichen Bereichen oberhalb von rund 1000 Metern ist mit spürbarem Neuschneezuwachs zu rechnen.
Weiter nördlich gestaltet sich das Wetter deutlich wechselhafter: Zwischen kurzen sonnigen Momenten ziehen Schauerstaffeln durch, vereinzelt sind Graupel oder kurze Gewitter möglich. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 600 und 800 Metern, im Erzgebirgsvorland kann sie vorübergehend bis in tiefere Zonen absinken. Richtung Nordsee setzt sich am Nachmittag häufiger trockenes Wetter durch. Die Temperaturen reichen von etwa 2 bis 10 Grad. Der Wind kommt aus West bis Nordwest und weht im Küstenraum sowie im höheren Bergland teils kräftig.
Wetter am Dienstag: Graue Zonen im Norden, Lichtblicke im Süden
In der Nacht zum Dienstag (18. November) halten sich an den Alpen und am Erzgebirge noch letzte Schneeschauer, die aber allmählich nachlassen. Abseits davon lockert es stärker auf, nur vereinzelt ziehen Schauer durch, im Bergland oberhalb von 500 bis 600 Metern als Schnee. Die Tiefstwerte liegen an der Nordsee um 5 Grad, sonst zwischen +1 und -3 Grad, im Schwarzwald lokal darunter.
Am Dienstag zeigt sich der Norden und Westen oft von einer geschlossenen Wolkendecke mit zeitweiligem Regen, im Mittelgebirge fällt örtlich Schnee. Im Süden dagegen gibt es längere freundliche Abschnitte mit trockenen Phasen. Die Höchsttemperaturen erreichen 4 bis 8 Grad, am Niederrhein bis zu 10 Grad. Der Wind weht im Norden mäßig bis frisch aus Südwest bis West, sonst eher schwach.
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Mittwoch und Donnerstag: Schneeschwankungen und mögliche Überraschungen
Am Mittwoch (19. November) startet der Osten noch mit Auflockerungen, während sich im übrigen Land dichte Bewölkung durchsetzt. Immer wieder fällt Regen, oberhalb von 600 Metern auch Schnee. Am Donnerstag (20. November) bleibt es meist grau, mit wiederholtem Regen; in den Bergen schneit es zum Teil anhaltend. Die Tageshöchstwerte liegen zwischen 4 und 8 Grad, im Bergland bei 1 bis 4 Grad.
Da die Schneefallgrenze teils stark zwischen 200 und 600 Metern pendelt, sind vor allem in den Nächten rasche Übergänge zu winterlichen Straßenverhältnissen möglich. Besonders von Mittwoch auf Donnerstag kann im Westen ein kleines Schneetief überraschende Weißlagen bis in tiefe Höhen bringen, was den Verkehr stellenweise deutlich beeinträchtigen könnte. Das wird eine spannende Wetterwoche - besonders für alle Verkehrsteilnehmer. Auch in Nordhessen wird Schnee erwartet.