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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Schwere Unwetter an Nord- und Ostsee – Warnung an Urlauber hat es in sich
Sturm und Überschwemmungen: Das Wetter im Norden wird brisant – Urlauber und Küstenbewohner müssen vorsichtig sein. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Hamm – Die Wetterlage in Norddeutschland spitzt sich weiter zu: Tiefdruckgebiete führen feuchtkühle Luftmassen heran, die in den kommenden Tagen für massive Regenfälle und Sturmböen sorgen. Besonders betroffen sind die Küstenregionen an Nord- und Ostsee.
Bereits am Dienstag (29. Juli) zeigt sich das Wetter unbeständig, mit vielen Wolken, einzelnen Schauern und kurzen Gewittern. Die Temperaturen liegen dabei zwischen 20 und 23 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch, an den Küsten mit kräftigen Böen aus westlicher Richtung. Die Regenmengen summieren sich bis zum Wochenende auf 50 bis stellenweise 100 Liter pro Quadratmeter – lokal drohen Überschwemmungen.
Eine Wetterkarte sagt mehr als 1000 Worte: Bis Samstag (2. August) fällt rund um die deutschen Küsten richtig viel Regen. Schönes Urlaubswetter sieht anders aus.
Unwetter fegen über Nord- und Ostsee – wenig Hoffnung auf Wetterbesserung
In der Nacht zum Mittwoch (30. Juli) klart es stellenweise auf, doch bereits am Morgen ziehen von Norden neue, dichte Regenfelder auf. Diese bringen teils kräftige Schauer, Gewitter und starke Windböen mit sich. Die Tageshöchstwerte erreichen nur noch 19 bis 22 Grad.
Auch der Wind bleibt lebhaft, dreht auf Südwest bis West und kann an der Nordseeküste in Böen erneut stürmisch auffrischen. In der Nacht zu Donnerstag (31. Juli) bleibt es bei Werten um 14 Grad unbeständig – weitere Schauer und einzelne Gewitter sind möglich. Der Donnerstag selbst zeigt sich ebenfalls wechselhaft mit einem Mix aus Schauern, kurzen Auflockerungen und örtlich Blitz und Donner bei maximal 21 Grad.
Unwetter ziehen über Norddeutschland: Worauf Urlauber achten sollten
Für Urlauber bedeutet diese Wetterlage: höchste Vorsicht. Spaziergänge an Stränden, in Dünen oder im Watt sind bei Sturm und Regen gefährlich – besonders bei plötzlich aufziehenden Gewittern. Camping in tieferliegenden Lagen birgt hohes Risiko, da sich Regenwasser dort schnell stauen kann. Autos sollten nicht in der Nähe von Deichen oder Senken abgestellt werden. Auch in anderen Teilen des Landes drohen zum Monatswechsel schwere Unwetter.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Auch das Schwimmen in der Nord- oder Ostsee kann durch Strömungen und Wellen lebensgefährlich werden. Wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, sollte rutschige Wege und ungeschützte Strecken meiden. Zwar könnte sich am Freitag das Wetter kurzzeitig beruhigen, doch bei völlig durchnässten Böden bleibt die Gefahr von Überschwemmungen bestehen. Wetterwarnungen und aktuelle Prognosen sollten unbedingt beachtet werden. In NRW bleibt das Wetter vorerst unbeständig.