Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Wetter-Umsturz ab Montag: Sturmböen, Starkregen und Föhnchaos im Anmarsch

Ab Montag kippt die Wetterlage komplett: Sturm, Dauerregen und Föhn bestimmen das Geschehen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Frankfurt – Nach zwei Wochen nahezu stillstehender Wetterlage mit Nebel, Sonne und ruhiger Hochdruckluft kommt ab Montag (20. Oktober) der große Umschwung. Die Westdrift – also der Zustrom atlantischer Tiefs – nimmt volle Fahrt auf. Schon zum Wochenstart frischt der Wind deutlich auf, auf exponierten Berggipfeln wird es stürmisch.

Bis Freitag (24. Oktober) wird es regional richtig nass, im Westen lokal mehr als 50 Liter Regen.

In den Alpen kündigt sich zudem Föhn an, der vor allem im Alpenvorland nochmals milde Temperaturen und kräftige Windböen bringt. Während im Süden noch kurzzeitig freundliche Phasen möglich sind, ziehen von Westen erste Regenfronten heran. Das ruhige Herbstwetter der vergangenen Tage verabschiedet sich damit endgültig – und zwar mit Nachdruck.

Sturmserie im Anmarsch: Von den Bergen bis zur Küste wird’s ruppig

Am Dienstag (21. Oktober) und Mittwoch (22. Oktober) steht das Land unter dem Einfluss kräftiger Tiefausläufer. Besonders im Bergland und im Küstenumfeld muss mit markanten Böen gerechnet werden – auf den Gipfeln wie dem Brocken können sogar orkanartige Böen bis 110 km/h auftreten. In tieferen Lagen sind zeitweise Sturmböen zwischen 60 und 80 km/h möglich.

Mit den Tiefs zieht auch deutlich mehr Regen auf: Im Westen und Norden gehen wiederholt Schauer nieder, vereinzelt begleitet von kurzen Gewittern. Der Oktober zeigt sich also von seiner dynamischen Seite – ein deutlicher Kontrast zu den vergangenen zwei Wochen, in denen vielerorts kaum ein Blatt geweht hat.

Donnerstag und Freitag: Orkanartige Böen, Starkregen und Föhnsturm

Zum Ende der Woche erreicht das turbulente Wetter seinen Höhepunkt. Am Donnerstag (23. Oktober) und Freitag (24. Oktober) greifen die Sturmfelder weiter nach Süden aus. Besonders über der Mitte und dem Südwesten drohen teils markante Böen aus Südwest, die bis ins Tiefland spürbar werden. Im höheren Bergland sind sogar Sturm- bis Orkanböen möglich. Auch an den Küsten wird es ungemütlich: Sturmböen bis schwere Sturmböen sind wahrscheinlich, zeitweise sind orkanartige Böen nicht ausgeschlossen.

Gleichzeitig fällt reichlich Regen – vor allem über Schleswig-Holstein können binnen 48 Stunden rund 60 Liter pro Quadratmeter zusammenkommen, lokal auch bis zu 80 Liter. Im Alpenraum sorgt Föhn für zusätzliche Brisanz, dort treten am Donnerstag (23. Oktober) teils markante Föhnböen aus Süd auf. Damit wird die zweite Wochenhälfte zu einer echten Herausforderung für alle, die bei Wind und Wetter unterwegs sind – der Herbst zeigt jetzt, was in ihm steckt. Auch für den Winter gibt es eine harte Prognose.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

Kommentare