Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Unterschied von fast 20 Grad: Phänomen über Deutschland spaltet Wetter kurz vor Weihnachten
Deutschland erlebt einen extremen Temperaturkontrast: Während manche im T-Shirt Sonne tanken, frieren andere im Dauergrau. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Hamm – Am Dienstag (16. Dezember) wurden in Bochum bis zu 16 Grad gemessen, im Südosten Bayerns waren es unter Dauernebel dagegen nur minus 3 Grad. Der außergewöhnliche Temperaturgegensatz entsteht durch eine stabile Wetterlage mit blockierenden Hochdruckgebieten über Süd- und Osteuropa und milder Atlantikluft im Westen. Während im Westen und Nordwesten Luftmassen aus südlichen Richtungen herangeführt werden, bleibt der Südosten häufig unter einer kalten Inversionslage gefangen.
Nebel und Hochnebel verhindern dort die Erwärmung, während wenige hundert Kilometer weiter westlich die Sonne freie Bahn hat. Zusätzlich spielt die Topografie eine wichtige Rolle: Flusstäler wie die Donau wirken als Kältespeicher, während höher gelegene Regionen oft über dem Nebel liegen und deutlich mehr Sonne abbekommen. Diese Konstellation sorgt dafür, dass selbst zur gleichen Zeit Temperaturunterschiede von fast 20 Grad auftreten können. Da sich an der großräumigen Druckverteilung vorerst wenig ändert, bleibt Deutschland auch in den kommenden Tagen meteorologisch zweigeteilt.
Das Wetter am Donnerstag und Freitag im Überblick
Am Donnerstag (18. Dezember) zeigt sich der Süden und Osten nach teils langsamer Nebelauflösung freundlich und trocken, lokal hält sich in Niederungen jedoch ganztägig trübes Grau. In der Nordwesthälfte dominieren kompakte Wolkenfelder, nennenswerter Regen bleibt aber meist aus.
Die Temperaturen erreichen milde 7 bis 13 Grad, in nebligen Donauniederungen etwa 3 bis 5 Grad. Der Südwind weht mäßig, an der Nordsee und in den Bergen zeitweise böig, in Teilen Bayerns nur schwach aus Ost. Am Freitag (19. Dezember) bleibt es im Nordwesten stark bewölkt, mit stellenweise etwas Regen. Sonst überwiegt zunächst der Sonnenschein, später ziehen besonders im Osten mehr Wolken auf. Die Höchstwerte liegen erneut bei 7 bis 13 Grad, in Ostbayern bei rund 5 Grad.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Der Samstag (20. Dezember) verläuft häufig wolkenreich oder neblig-trüb, nur vereinzelt fällt etwas Regen. Längere sonnige Abschnitte gibt es vor allem am Alpenrand sowie in höheren Lagen der süd- und ostdeutschen Mittelgebirge. Die Temperaturen steigen auf 6 bis 9 Grad, in Ostbayern auf etwa 3 Grad.
Am 4. Advent hält sich im Süden verbreitet Hochnebel, örtlich zeigt sich aber auch die Sonne. Sonst wechseln sich Wolken und sonnige Phasen ab, im Westen fällt lokal etwas Regen. Von Ost nach West werden 6 bis 10 Grad erreicht, im Donaugebiet teils nur 3 Grad. Für Weihnachten sind die Wetter-Prognose düster aus.