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Winter in Deutschland zurück
Wetter-Alarm: 30 cm Neuschnee und Blitzeis drohen – eine Zone besonders im Blick
In vielen Regionen Deutschlands bleibt das Wetter weiterhin winterlich. Der DWD warnt vor glatten Straßen, in mehreren Regionen ist weiterhin Schnee möglich.
Update vom 18. Februar, 5.29 Uhr: Am Morgen müssen sich Autofahrer und Fußgänger im Berufsverkehr heute auf mögliche Glätte einstellen. In der Nacht bestand verbreitet die Gefahr von Glätte durch leichten Schneefall oder gefrierende Nässe. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert, dass tagsüber besonders in den Bergregionen sowie bei anhaltendem Frost im Norden und Osten weiterhin Glätte auftreten könnte.
Im Norden, Osten und Südosten kann es heute noch vereinzelt zu Schneeschauern kommen. Der DWD gibt an, dass regional wenige Zentimeter Schnee fallen könnten, während im Erzgebirge und im Bayerischen Wald fünf bis zehn Zentimeter möglich sind. Laut Meteorologe Jan Schenk ist jedoch auch deutlich mehr Schnee möglich: „Am Donnerstagvormittag gibt es wieder Schneefall, eventuell auch eine Blitzeislage – von Köln bis zum Bayerischen Wald, das könnte richtig gefährlich werden“, warnt er beim Focus. Im Extremfall seien laut Schenk in den Mittelgebirgen wie dem Hundsrück sogar bis zu 30 cm Neuschnee möglich.
In der östlichen Landeshälfte rechnen die Meteorologen des DWD nur noch mit vereinzelten, wenig ergiebigen Schneeschauern. Im Süden und Südwesten sind hingegen vereinzelt Gewitter mit Graupel und stärkeren Böen nicht ausgeschlossen. Die Höchsttemperaturen des Tages werden im Norden und in der Mitte zwischen minus 2 und plus 2 Grad erwartet. Im Süden und in der Nähe des Rheins soll es mit 2 bis 7 Grad milder werden.
Update vom 17. Februar, 20:10 Uhr: Die Polizei in Mittelfranken warnt aktuell vor glatten Straßen. Es sei bereits zu mehreren Unfällen gekommen, hieß es bei X. Die Polizei appellierte: „Passt eure Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen an, haltet ausreichend Abstand und seid aufmerksam.“ Auf der Bundesstraße 2 meldete die Polizei bereits mehrere Unfälle infolge der Glätte. Es seien fünf Fahrzeuge beteiligt. Die Bergung laufe, die Bundesstraße sei deshalb am Abend gesperrt worden.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Update vom 17. Februar, 6:10 Uhr: Auch am Dienstag (17. Februar) muss in Deutschland mit Regen, Schnee und Glätte gerechnet werden. Vor allem im Bergland und im Nordosten Deutschlands kommen die Niederschläge „durchgängig als Schnee“ vom Himmel, sagte Sebastian Schappert, Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Im Schwarzwald, im Oberallgäu und im Bayerischen Wald rechnet der DWD mit bis zu 15 Zentimetern Neuschnee in der Nacht. Im Nordosten werden bis zu vier Zentimeter erwartet.
Im Nordosten, an den Alpen sowie oberhalb von 600 Metern soll es durchweg schneien. Dagegen kann es von der Nordsee bis zum Erzgebirge stellenweise glatt werden – durch gefrierenden Regen. Das zeigt auch die aktuelle Warnkarte des DWD. In weiten Teilen des Landes wird vor Glatteis gewarnt (Warnstufe 1). Während es im Nordosten bei Temperaturen von bis zu minus acht Grad frostig bleibt, kann das Thermometer im Südwesten laut DWD auf fünf Grad steigen.
Winter-Wetter hat Deutschland im Griff: Erneut Schnee und Glätte
Erstmeldung: Starker Schneefall in der Nacht auf Montag (16. Feburar) brachte den Verkehr auf den Straßen im Sauerland, Bayern und NRW ins Schleudern. LKws kamen von der Fahrbahn ab, kippten um oder blieben liegen. In Rheinland-Pfalz überschlug sich ein Auto – zwei Menschen wurden schwer verletzt. Nach herabfallenden Eisstücken ist die Rheinbrücke der Autobahn A1 zeitweise komplett für den Verkehr gesperrt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD)warnt in einem Streifen von Bayern über Nordhessen und Thüringen bis zur Nordsee vor Glätte durch Schnee und Schneematsch.
Im Westen und Südwesten oberhalb 500 bis 1000 Metern ist laut dem DWD mit Schneeschauern, vereinzelt kurzen Gewittern mit stürmischen Böen zu rechnen. In den Niederungen könnte der Schneefall in Regen übergehen. Bis zu fünf Zentimeter Neuschnee kann es im Bergland geben. In den Alpen fünf bis zehn Zentimeter sowie in Staulagen 15 Zentimeter.
Wetter in Deutschland: Tiefausläufer bringt teils heftigen Schneefall - Viele Unfälle auf glatten Straßen
An der Ostsee wehen bis zum Nachmittag stürmische Böen (70 km/h) – auch im Südwesten und im Süden. Auf Schwarzwald- und Alpengipfeln erwartet der DWD schwere Sturmböen um 100 km/h (10 Bft).
In vielen Bundesländern kam es in der Nacht und am frühen Morgen zu Unfällen infolge der Witterungsbedingungen. Ein Transporter kippte auf der A45 nahe Lüdenscheid (NRW) zur Seite und blieb auf der zugeschneiten Fahrbahn liegen, der Fahrer kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Auch auf der A1 geriet ein Lastwagen bei Glätte ins Rutschen, stellte sich quer und prallte gegen die Mittelleitplanke. Die Autobahn ist in Fahrtrichtung Osnabrück zwischen Bremen-Arsten und Brinkum derzeit voll gesperrt.
In Bayern kam ein Laster auf der A8 in Richtung München nahe Irschenberg bei Schneeglätte von der Fahrbahn ab und rutschte die Böschung hinab. Dabei verlor er fast seine ganze Ladung: 18.000 der 20.000 Liter flüssiger Kalk sickerten in den Boden, wie die Polizei mitteilte.
Ebenfalls in Rheinland-Pfalz blockierte ein Lkw die B327 in Richtung Thalfang für mehrere Stunden. Er war auf der schneeglatten Straße abgekommen und mit dem vorderen Teil im Straßengraben stecken geblieben. Das Winter-Chaos in Deutschland nimmt kein Ende. (Quellen: Polizei, dpa, DWD) (ml/kiba)