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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Wetter-Schock: Statt Rekordhitze droht Kältewelle – Drastischer Temperatursturz im August
Ausgerechnet an den Hundstagen dreht sich das Wetter: Der Sommer kippt, die Prognosen werden über den Haufen geworfen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Kassel – Noch vor wenigen Wochen gingen viele Meteorologen davon aus, dass der Sommer 2025 ein echter Hitzerekord werden könnte. Grundlage dafür war unter anderem das renommierte ECMWF-Modell, das im Mai weit überdurchschnittliche Temperaturen für die Sommermonate andeutete.
Besonders die Hundstage – traditionell vom 23. Juli bis 23. August – gelten eigentlich als die heißeste Zeit des Jahres. Doch genau in dieser Phase scheint sich nun das Gegenteil anzubahnen: Statt Hochsommer pur droht das Wetter abzustürzen. Die jüngsten Modellrechnungen deuten auf ein deutlich unterkühltes Ende des Julis und einen überraschend kalten Start in den August hin – ein echtes Kontrastprogramm zur ursprünglichen Langfristprognose für den diesjährigen Sommer.
Wetter stürzt im August ab: Graue regnerische Tage statt sommerliche Temperaturen
Das europäische Wettermodell ECMWF rechnet derzeit mit einem markanten Temperaturrückgang zum Monatswechsel. Anfang August könnten die Temperaturen im Schnitt drei bis vier Grad unter dem langjährigen Mittel liegen – für die Hundstage eine echte Anomalie. Statt 30 Grad im Schatten und tropischen Nächten drohen graue, regnerische Tage mit deutlich unter 20 Grad in manchen Regionen Deutschlands.
Eine blockierende Wetterlage mit einem Trog über Mitteleuropa scheint sich zu etablieren, während Hochdruckgebiete westlich und nördlich für eine Art „Wettersackgasse“ sorgen. Damit rückt statt Badeurlaub plötzlich die Übergangsjacke wieder in den Fokus – mitten im Hochsommer. Für viele ein herber Rückschlag, denn gerade in dieser Jahreszeit bauen viele auf stabiles, trockenes Wetter.
Sommer kehrt Deutschland den Rücken zu – August könnte in die Geschichte eingehen
Die aktuelle Entwicklung stellt die langfristige Sommerprognose auf den Prüfstand. Der vielfach erwartete Hitzesommer scheint sich – zumindest vorerst – in Luft aufzulösen. Auch von flächendeckender Dürre, wie sie in den letzten Jahren häufig diskutiert wurde, ist derzeit keine Spur. Stattdessen deuten sich teils überdurchschnittliche Niederschläge und unterdurchschnittliche Temperaturen an.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Selbst wenn spätere Sommerphasen noch einmal aufdrehen sollten, ist der Stimmungswechsel jetzt deutlich spürbar. Die Hundstage 2025 könnten in die Geschichte eingehen – nicht wegen brütender Hitze, sondern wegen ihres überraschend kühlen Wetters. Ob dies nur ein vorübergehendes Tief oder der Beginn eines generell wechselhaften Spätsommers ist, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Der Sommer zeigt gerade sein ganz anderes Gesicht.