Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Nach dem überraschenden Wintereinbruch: So hoch sind die Chancen für Schnee-Wetter für Weihnachten 2025
Der frühe Schnee verändert die Ausgangslage für das Weihnachtswetter 2025. Neue Daten zeigen, wie groß die Hoffnung diesmal ist. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Hamm – Der plötzliche Wintereinbruch hat Deutschland so früh und so heftig erwischt wie seit Jahren nicht mehr. Schnee bis ganz nach unten, weiße Dächer in großen Städten und Temperaturen, die schlagartig in den Keller rauschten – all das hat viele überrascht. Besonders in den großen Ballungsgebieten im Norden und Westen wirkten die ersten Schneebilder wie aus einem anderen Monat.
Der erste Schnee der neuen Wintersaison ist da. Am Mittwoch (19. November) gab es sogar in tiefen Lagen Schnee. Wie verändert das die Wahrscheinlichkeit für weiße Weihnachten?
Dieser ungewohnt frühe Kälteschub hat sofort eine Frage aufkommen lassen, die jedes Jahr aufs Neue Millionen beschäftigt: Bedeutet dieser Start in den Winter tatsächlich bessere Chancen auf ein weißes Weihnachten 2025? Der frühe Schneefall hat jedenfalls eine Atmosphäre geschaffen, die an seltene Winterbeginn-Jahre erinnert, in denen die Chancen auf Schnee deutlich besser standen.
Warum die neuen Prozentzahlen jetzt deutlich höher liegen
Der unerwartet frühe Schnee hat die Wettermodelle spürbar beeinflusst. Wenn die Temperaturen bereits im frühen Winter fallen und eine Schneedecke kurzzeitig möglich ist, kühlt der Boden schneller ab. Das sorgt dafür, dass späterer Schneefall im Dezember nicht sofort wieder wegtaut. Auch die jetzt angesetzten Großwetterlagen deuten darauf hin, dass kalte Luft häufiger und nachhaltiger nach Deutschland gelangen kann.
Dadurch ergeben sich für viele Regionen überraschend hohe Werte: Statt wie in den letzten Jahren oft nur im Bereich von 10 bis 20 Prozent, liegen viele Städte nun realistisch im Bereich von 25 bis 40 Prozent. Der frühe Kälteeinbruch wirkt wie ein Startsignal für einen potenziell stabileren Winterverlauf.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Die neuen Zahlen zeigen eines deutlich: Die Hoffnung auf ein weißes Weihnachten ist dieses Jahr so berechtigt wie lange nicht mehr. Städte wie Berlin, Hamburg, München, Frankfurt oder Köln haben nun Werte, die teils doppelt so hoch sind wie üblich. Während natürlich noch unklar ist, wie sich der Dezember im Detail entwickelt, stehen die Vorzeichen gut.
Wenn sich weitere Kaltluftschübe durchsetzen und milde Westlagen seltener auftreten, könnte Deutschland eines der winterlichsten Weihnachtsfeste seit vielen Jahren erleben. Der frühe Schnee hat das Fundament gelegt – nun entscheidet der Dezember, ob aus dieser ungewöhnlich guten Ausgangslage ein echtes Weihnachtswunder wird.