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Von 5,39 bis 27,78 Euro

Große Unterschiede bei Mietpreisen! Günstige vs. extrem teure Stadtteile

Die Mieten in Deutschland unterscheiden sich teils erheblich: So zahlen Mieter im günstigsten Stadtteil Deutschlands nur knapp ein Fünftel von dem, was Mieter im teuersten Stadtteil blechen.

Die Mietpreise in Deutschland explodieren – allerdings nicht überall. In manchen Stadtteilen lässt es sich noch verhältnismäßig günstig wohnen. Zeit Online hat einen ganz genauen Blick auf die Mieten geworfen. Der Unterschied zwischen dem teuersten und günstigsten Stadtteil in Deutschland ist enorm: 22,39 Euro pro Quadratmeter!

Die teuersten und günstigsten Stadtteile in Deutschland: So weit liegen die Mietpreise auseinander

Zeit Online hat die Angebotsmieten für 2024 von allen 2.896 Stadtteilen in Deutschlands Großstädten (ab 100.000 Einwohnern) von dem Immobiliendienstleiter Value AG exklusiv ausgewertet, um die teuersten und günstigsten Stadtteile Deutschlands zu ermitteln. Das Mittel lag demnach bei elf Euro – doch die Unterschiede nach oben und unten sind groß.

Die höchsten Mietpreise in Deutschland: In diesen Großstädten kostet der Quadratmeter am meisten

Auf Platz eins der teuersten Stadtteile Deutschlands landet der Zeit-Auswertung zufolge das Hackenviertel in München – mit einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von 27,78 Euro. Insgesamt ist München in Bayern ungeschlagen die teuerste Stadt: In die Top 10 der teuersten Stadtteile schafft es nur eine andere Stadt: Hamburg landet mit der HafenCity auf Platz sechs.

Das sind die zehn teuersten Stadtteile in Deutschland:

  1. Hackenviertel: 27,78 Euro
  2. Englischer Garten Süd: 27,40 Euro
  3. Lehel: 26,93 Euro
  4. Schwanthalerhöhe: 26,76 Euro
  5. Obere Au: 26,30 Euro
  6. HafenCity: 26,10 Euro (Hamburg)
  7. Schwabing Ost: 25,93 Euro
  8. Glockenbach: 25, 74 Euro
  9. Neufreimann: 25,24 Euro
  10. Münchener Freiheit und Schwere-Reiter-Straße: 25,00 Euro

Mietpreise in Deutschlands Großstädten: In diesen Stadtteilen kostet der Quadratmeter unter sechs Euro

Der günstigste Stadtteil befindet sich in Dortmund: In Kemminghausen zahlen Mieter im Schnitt pro Quadratmeter nur 5,39 Euro. Dabei liegen die günstigsten Stadtteile in Deutschland nicht alle in einer Region oder gar Stadt – anders als die teuersten. Am häufigsten ist Chemnitz in Sachsen vertreten.

Das sind die zehn günstigsten Stadtteile in Deutschland:

  1. Kemminghausen (Dortmund): 5,39 Euro
  2. Welheimer Mark (Botrop): 5,42 Euro
  3. Furth (Chemnitz): 5,46 Euro
  4. Bruchmachtersen (Salzgitter): 5,48 Euro:
  5. Rottluff (Chemnitz) und Hallendorf (Salzgitter): 5,50 Euro
  6. Sonnenberg (Chemnitz): 5,55 Euro
  7. Erfenschlag (Chemnitz): 5,60 Euro
  8. Hilbersdorf (Chemnitz): 5,61 Euro
  9. Bernsdorf (Chemnitz): 5,62 Euro
  10. Markersdorf (Chemnitz): 5,64 Euro

Mietpreis im teuersten Stadtteil Deutschlands knapp fünfmal so hoch wie im günstigsten

Was für einen großen Unterschied die Höhe der Nettokaltmiete macht, wird vor allem klar, wenn man den Preis auf eine 50-Quadratmeter-Wohnung hochrechnet: So kostet eine Wohnung mit 50 qm im teuersten Stadtteil Deutschlands, im Hackenviertel in München, 1.389 Euro. Bei einer Wohnung derselben Größe im günstigsten Stadtteil Deutschlands, in Kemminghausen in Dortmund würde die Wohnung gerade mal 282 Euro kosten – knapp ein Fünftel.

Kaltmieten im Süden und Deutschlands Metropolen im Schnitt am höchsten

Ein Blick auf die Deutschlandkarte zeigt: In den Großstädten im Süden ist Wohnen deutlich teurer. Vor allem München ist tiefrot gefärbt – wenig überraschend, die Mieten sind hier am höchsten. Bei Quadratmeter-Preisen über 20 Euro können vor allem die Metropolen mithalten: Berlin, Hamburg, Frankfurt. Weit davon entfernt ist Stuttgart auch nicht mehr.

Die Mitte Deutschlands ist hingegen recht gelb gefärbt – was für deutlich günstigere Mieten spricht. So ist Wohnen in den Großstädten von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen im Schnitt günstiger als in Baden-Württemberg und Bayern.

Knapp sechs Euro Unterschied zwischen dem günstigsten und teuersten Stadtteil in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg sind die Mieten in Stuttgart, Heidelberg und Freiburg im Breisgau am höchsten. Dabei gibt es teils große Unterschiede bei von Stadtteil zu Stadtteil. Am teuersten wird es in Stuttgart: Die durchschnittliche Nettokaltmiete im Stadtteil Weinsteige liegt bei satten 17,88 Euro und auf der Karlshöhe bei 17,50 Euro. Im Stadtteil Freiberg hingegen nur bei 11,67 Euro.

Der günstigste Stadtteil in Baden-Württemberg ist laut Zeit-Auswertung in Pforzheim zu finden: Genau 9,89 Euro kostet der Quadratmeter zur Kaltmiete in Huchenfeld.

Wohnen wird auch in Heilbronn immer teurer – die Preise steigen laut einer aktuellen Auswertung hier am stärksten in Baden-Württemberg. echo24.de berichtet, wie weit der Quadratmeterpreis bis 2025 wohl noch steigen wird.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Christian Ohde

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