Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
30 Grad und es wird noch heißer – Jetstream macht den Mai zum Juli
Der Jetstream schaufelt heiße Saharaluft nach Deutschland. Die Folge: Ende Mai fühlt sich an wie tiefster Juli. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Verantwortlich für die ungewöhnliche Wärme ist die aktuelle Großwetterlage in der Höhe. Der Jetstream, jenes kräftige Windband in rund zehn Kilometern Höhe, verläuft derzeit nicht glatt von West nach Ost, sondern wölbt sich über West- und Mitteleuropa weit nach Norden auf. Meteorologen sprechen von einem Höhenrücken.
Auf dessen Vorderseite wird subtropische Warmluft aus dem Mittelmeerraum und vom Rand der Sahara direkt nach Deutschland geführt – teils begleitet von etwas Saharastaub, der den Himmel stellenweise milchig erscheinen lässt. Diese Luftmasse bringt uns Temperaturen, wie wir sie sonst erst im Hochsommer kennen.
Pfingstmontag wird heiß – bis zu 35 Grad zum Wochenstart
Schon am Montag (25. Mai) scheint verbreitet die Sonne, und es bleibt trocken. Die Temperaturen klettern auf hochsommerliche 26 bis 35 Grad, am heißesten wird es im Südwesten. Lediglich an den Küsten und im Nordosten bleibt es mit 18 bis 24 Grad etwas frischer.
Am Dienstag (26. Mai) setzt sich die Hitze fort: Im Norden werden 21 bis 29 Grad erreicht, sonst 27 bis 34 Grad, am Oberrhein erneut die höchsten Werte. Über dem Schwarzwald und an den Alpen entstehen am Nachmittag erste Quellwolken mit geringem Schauer- und Gewitterrisiko. Die Nächte bleiben mit 17 bis 6 Grad angenehm mild.
In Deutschland selten, aber möglich: Die faszinierendsten Wetterphänomene
Zur Wochenmitte (27. Mai) wird es dynamischer. Am Mittwoch ziehen vom Schwarzwald bis nach Oberbayern Schauer und Gewitter auf, die durchaus kräftig ausfallen können. Im Norden geht es auf 16 bis 23 Grad zurück, sonst werden 21 bis 29 Grad erreicht, im Südwesten noch bis 32 Grad.
Von Donnerstag (28. Mai) bis Samstag (30. Mai) bleibt es im Süden sommerlich warm mit 24 bis 30 Grad, im Norden etwas kühler bei 20 bis 27 Grad. Auch zum Monatswechsel hält die Wärme an, dann allerdings mit steigender Gewitterneigung. Und ist solche Hitze im Mai normal? Kurze Hitze-Episoden gab es immer wieder – auffällig ist nur, dass sie zunehmend früher und intensiver auftreten.