Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Wettersturz und Schnee bis in tiefe Lagen: Zeitpunkt scheint jetzt klar, wann es weiß wird

Ein kräftiges Tief bestimmt das Wettergeschehen über Deutschland. Es bringt erst Dauerregen und Tauwetter, bevor die Schneefallgrenze deutlich sinkt. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Im Mittelpunkt der Wetterentwicklung steht ein markantes Tiefdruckgebiet, das von Westen nach Osten über Deutschland zieht. Bereits ab Dienstagnachmittag (10. Februar) setzt verbreitet Regen ein, der sich bis Freitag (13. Februar) immer wieder verstärkt. Besonders im Schwarzwald können sich große Mengen summieren, lokal sind bis zu 100 Liter pro Quadratmeter möglich.

Die Niederschlagsmengen bis Aschermittwoch (18. Februar). Es wird im Westen und Süden sehr nass.

Gleichzeitig steigen die Temperaturen vorübergehend auf zweistellige Werte, wodurch vorhandener Schnee stark antaut. Dieses Zusammenspiel aus Regen und Tauwetter sorgt regional für hohe Wasserabflüsse, nasse Böden und steigende Pegelstände. Das Tief lenkt dabei immer neue Wolkenfelder ins Land und bestimmt mit seinem Frontensystem das wechselhafte und zeitweise windige Wettergeschehen.

Wettersturz und Schnee bis in tiefe Lagen

Während das Tief weiter ostwärts zieht, verändert sich seine Rückseite entscheidend für die Wetterlage. Hinter der Regenzone gelangt zunehmend kalte Höhenluft nach Deutschland. Diese sorgt dafür, dass die Schneefallgrenze ab Freitagabend und besonders zum Samstag (14. Februar) hin spürbar absinkt.

In höheren Lagen fallen die Niederschläge wieder häufiger als Schnee, während in tieferen Regionen zunächst Schneeregen möglich ist. Die Luft fühlt sich deutlich kälter an als zuvor, obwohl die Temperaturen nur schrittweise zurückgehen. Typisch für solche Tiefdrucklagen ist der rasche Wechsel von milden und kühlen Phasen, ausgelöst durch die Drehbewegung des Systems.

Sinkende Schneefallgrenze und unbeständiges Wochenende

Ab Samstag prägt weiterhin der Einfluss des abziehenden Tiefs das Wetter, denn die eingeflossene Kaltluft bleibt zunächst wetterbestimmend. Schauerartig verstärkte Niederschläge können dann selbst in mittleren Lagen zeitweise als Schnee fallen, vor allem ab etwa 300 bis 400 Metern Höhe. In tieferen Regionen bleibt es meist nasskalt mit Schneeregen oder Graupel.

Nachts besteht erhöhte Glättegefahr, da nasse Straßen rasch auskühlen können. Das Wochenende zeigt sich damit deutlich ungemütlicher als die Tage zuvor, mit wechselnden Wolken, Schauern und kühlen Temperaturen. Die Entwicklung verdeutlicht, wie stark ein einzelnes Tief den Ablauf von Regenphase, Tauwetter und anschließender Abkühlung steuern kann.

Rubriklistenbild: © Wetterdienst Q.met /www.wetterdata.de

Kommentare