Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Geteilte Lage in Deutschland: In welchen Regionen zum 1. Mai ein Wetter-Chaos droht
Während der Norden bibbert, jubelt der Südwesten Deutschlands. So wird das Wetter am ersten Mai. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg – wer hier wohnt, hat an diesem 1. Mai die Goldkarte gezogen. Die Sonne brennt sich durch, Temperaturen klettern auf frühlingshafte 20 bis 23 Grad, und das Thermometer könnte sogar Richtung Sommergefühl tendieren.
Kein Wunder: Der Südwesten ist Deutschlands sonnenverwöhnteste Ecke – das belegen auch die April-Daten, die rund um Alzey in Rheinland-Pfalz die meisten Sonnenstunden des gesamten Landes verzeichneten. Wer also im Rheintal, in der Pfalz oder am Kaiserstuhl seinen Grill anschmeißt, macht alles richtig.
Wetter in der Mitte und in Bayern: Solide, aber kein Selbstläufer
Bayern und Hessen dürfen sich ebenfalls freuen – zumindest die Südhälfte. Hier wechseln sich Sonne und Wolken ab, aber Regen ist kein Dauerthema. München, Würzburg, Frankfurt: Ein schöner Feiertag ist drin, auch wenn kurze Quellwolken den Himmel zwischendurch zumüllen. Wer einen Ausflug plant, sollte den Nachmittag bevorzugen – da lacht die Sonne am zuverlässigsten.
Norden und Osten: Jacke einpacken
Hamburg, Berlin, Leipzig – tut uns leid. Ein Blockadehoch auf dem Atlantik schiebt kalte Polarluft von Norden rein, und die macht vor allem im Norden und Osten keinen Halt. Wechselhaft, kühl, stellenweise Schauer. Wer hier auf Sonnenschein hofft, braucht entweder viel Geduld – oder ein Zugticket Richtung Rhein. Derweil bereiten sich die Freibäder auf die neue Saison vor.
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