Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Erlebt man nur ganz selten: Temperaturen brechen dramatisch ein – Datum für Wettersturz steht fest
Von Sommerhitze zu Sturzflutgefahr: Der Herbst startet 2025 so dramatisch wie selten zuvor. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Kassel – Der Herbstanfang ist kein Zufall, sondern ein klarer Termin im Kalender. Astronomisch gesehen beginnt er mit der sogenannten Tag-und-Nacht-Gleiche, wenn Tag und Nacht genau gleich lang sind. 2025 fällt dieses Datum in Deutschland auf den 22. September. Von da an werden die Tage spürbar kürzer und die Nächte länger.
Meteorologisch rechnet man den Herbst allerdings schon ab dem 1. September, weil Wetteraufzeichnungen so einfacher vergleichbar sind. Das bedeutet: Während viele den Herbstbeginn mit bunten Blättern und kühlen Abenden verbinden, steht er auf dem Papier schon deutlich früher fest. Doch 2025 zeigt sich, dass er auch gefühlt exakt zum richtigen Zeitpunkt zuschlägt.
Wetterdrama am Wochenende: Von Hochsommer zu Herbststurm
Am Freitag (19. September) und Samstag (20. September) bekommen wir noch einmal einen letzten Vorgeschmack auf den Sommer. Temperaturen bis knapp 30 Grad lassen die Menschen in Deutschland schwitzen. Grillen, Badesee, Biergarten – alles ist möglich, als hätte der Herbst noch ein paar Tage Urlaub genommen. Doch genau diese Wärme legt den Grundstein für den abrupten Umschwung.
Am Sonntag kommt dann der brutale Einbruch: Die Temperaturen stürzen regelrecht ab, vielerorts geht es innerhalb weniger Stunden von Spätsommerhitze in den Pullover-Modus. Dazu ziehen dichte Wolken auf, begleitet von ersten kräftigen Regengüssen. Dieser Wettersturz markiert nicht nur symbolisch, sondern auch spürbar den Übergang in eine neue Jahreszeit. So einen Absturz erlebt man nicht oft.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Wetter zum Herbstbeginn – Heftiger Start mit Sturzregen und Hochwassergefahr
Zum offiziellen Herbstbeginn am Montag (22. September) erreicht die Wetterlage ihren Höhepunkt. Tiefdruckgebiete schaufeln feuchte Luft nach Deutschland und bringen regional heftige Regenfälle. Meteorologen warnen vor Starkregen, der mancherorts in kurzer Zeit die Böden überflutet und kleine Flüsse anschwellen lässt. Damit steigt die Gefahr von Überschwemmungen – ein standesgemäßer, aber auch gefährlicher Auftakt in den Herbst 2025.
Nach dem heißen Sommer fühlen sich die Menschen vielerorts überrumpelt: von Flip-Flops zu Gummistiefeln in nur 48 Stunden. Doch genau das macht den Wechsel der Jahreszeiten so faszinierend. Der Herbst startet nicht still und leise, sondern mit einem Paukenschlag – und zeigt, wie schnell Wetter in Deutschland umschlagen kann.