Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies.
Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen
Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.
Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für
. Danach können Sie gratis weiterlesen.
Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.
Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Weihnachts-Wetter hat es in sich – Prognose dürfte viele enttäuschen
Der Dezember zeigt sich mild und der Traum von weißen Weihnachten schwindet. Doch noch ist nicht alles entschieden. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – Bis zum vierten Advent (21. Dezember) bleibt das Wetter in Deutschland verbreitet mild bis sehr mild, was die Hoffnungen auf eine weiße Weihnacht stark dämpft. Selbst in den höheren Lagen der Mittelgebirge kann der vorhandene Schnee bis dahin weitgehend abschmelzen.
Die ungewöhnlich warmen Phasen erinnern daran, dass viele Regionen ihren winterlichsten Moment des Jahres bereits im November erlebt haben. Damals brachte ein kurzes Kältewochenende Schnee bis in tiefe Lagen, doch seither zeigt sich der Winter von seiner zurückhaltenden Seite. Diese frühe Spitze winterlicher Witterung lässt bereits vermuten, dass die kälteste Phase des Winters womöglich früh erreicht wurde.
Grill-Wetter statt Schneeflocken? Warum die Chancen sinken, aber nicht verschwinden
Aktuell spricht vieles für eher grüne Weihnachten, denn nachhaltige Kaltluftzuflüsse fehlen, und die Großwetterlage begünstigt weiterhin milde Luftmassen. Das heißt jedoch nicht, dass die Chancen vollständig verschwunden sind. Restkälte in Höhenlagen kann kurzfristig Schneefälle begünstigen, falls sich die Strömung umstellt. Zudem sind winterliche Überraschungen im Dezember statistisch nicht selten. Eine plötzliche Nordlage oder ein Trogvorstoß reichen aus, um zumindest regional wieder Flocken zu liefern. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit geringer wird, bleibt sie meteorologisch betrachtet deutlich über null.
Hoffnung zwischen den Jahren: Was eine späte Umstellung bringen könnte
Besonders spannend wird der Zeitraum zwischen Weihnachten und Silvester. Modelle deuten gelegentlich an, dass sich die Strömung zum Jahresende verändern könnte, was den Weg für kältere Luft und mögliche Schneeschauer öffnen würde.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Zwar ist eine solche Entwicklung bislang nur eine Option unter mehreren, doch sorgt sie für die kleine, aber realistische Resthoffnung auf ein spätes winterliches Finale. Bis dahin bleibt das Bild zwiespältig: ein sehr milder Dezember mit deutlichen Signalen für grüne Weihnachten, aber gleichzeitig mit genügend meteorologischer Unsicherheit, um die Tür für eine Überraschung offenzulassen.