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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Deutschland droht gefährliche Unwetter-Lage – bittere erste Prognose für August
Schwere Gewitter, Starkregen und Sturmböen fegen über Deutschland. Einige Regionen sind besonders betroffen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Kassel – Deutschland steht in dieser Woche weiter unter dem Einfluss einer markanten Tiefdrucklage, die landesweit für teils gefährliche Wetter-Erscheinungen sorgt. Besonders betroffen sind die Küstenregionen und der äußerste Norden, wo es bereits in der Nacht zum Mittwoch (30. Juli) zu stürmischen Böen mit Geschwindigkeiten bis zu 75 km/h kommen kann. In Schleswig-Holstein drohen am Mittwoch kräftige Gewitter mit lokalem Starkregen.
Auch über der Deutschen Bucht sind immer wieder schwere Sturmböen zwischen 75 und 85 km/h möglich. Im Süden, speziell südlich der Donau, entwickeln sich im Tagesverlauf ebenfalls Gewitter, teils mit Starkregen-Mengen von bis zu 30 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Die Wetterlage bleibt angespannt und erfordert erhöhte Aufmerksamkeit – sowohl im Urlaub als auch im Alltag.
Donnerstag und Freitag: Verschärfung der Wetterlage – Gefahr von Unwettern
Auch in der zweiten Wochenhälfte beruhigt sich das Wetter nicht: Am Donnerstag (31. Juli) verlagert sich die Gewittertätigkeit zunehmend in den Westen und die Mitte Deutschlands. Dort drohen örtlich starke Gewitter mit der Gefahr von heftigem Starkregen. Am Freitag (1. August) dann der vorläufige Höhepunkt der instabilen Wetterphase: Bundesweit kommt es zu teils kräftigen Schauern und Gewittern, wobei lokal unwetterartiger Starkregen mit Überschwemmungsgefahr möglich ist. Erst kürzlich wüteten Unwetter über Nordhessen.
Die 25-Grad-Marke wird nur vereinzelt überschritten, vielerorts bleibt es deutlich kühler – eine waschechte „U25-Woche“ mitten im Sommer. Auch für den Reiseverkehr zum Ferienbeginn ist besondere Vorsicht geboten, da Straßenglätte durch überflutete Fahrbahnen sowie Sturm mit Böen bis 80 km/h an der Küste Probleme verursachen können.
Wochenendtrend: Leichte Wetter-Entspannung, aber kein stabiles Sommerhoch in Sicht
Für Samstag (2. August) zeichnet sich aus heutiger Sicht keine grundlegende Wetterberuhigung ab. Es bleibt bei einer typischen Schauer- und Gewitterlage mit erneutem Starkregen-Potenzial. An der Nordsee sind weiterhin stürmische Böen mit Geschwindigkeiten um 80 km/h gering wahrscheinlich, was gerade für den Tourismus dort eine Herausforderung bleibt.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Erst am Sonntag (3. August) deuten aktuelle Modellläufe auf eine vorübergehende Wetterberuhigung ohne markante Wettergefahren hin. Ob sich nächste Woche endlich ein beständigeres Sommerhoch durchsetzt und für trockenes, warmes Wetter sorgt, ist jedoch noch offen. Die Zeichen stehen eher auf wechselhaft – der Kampf um sommerliche Temperaturen geht also weiter.