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Kolumne von Meteorologe Dominik Jung
Konkrete Tage im Wetter-Fokus: Hitzewelle steht an – doch erst dann könnte richtige Glutphase folgen
Mit Blitz und Donner endete der Sonntag, doch der Sommer startet in die nächste Runde. Ein neues Hoch bringt Sonne und extreme Temperaturen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – Die wechselhafte Wetterlage mit Schauern und Gewittern geht zu Beginn der neuen Woche allmählich zu Ende. Bereits ab Montag (16. Juni) beruhigt sich die Wetterlage deutlich. Meteorologe Johannes Graf vom Wetterdienst wetter.net erklärt: „Das Gewittertief zieht nach Osten ab, gleichzeitig baut sich über Mitteleuropa ein kräftiges Hochdruckgebiet auf. Damit beginnt eine neue Phase des Sommerwetters mit viel Sonnenschein und ansteigenden Temperaturen.“
Besonders spannend: Erste Modellläufe deuten auf eine markante Hitzewelle hin, die ab dem kommenden Wochenende Deutschland erfassen könnte.
Wetter in Deutschland: Nächste Sommerphase mit bis zu 30 Grad steht an – und es wird noch heißer
Zunächst bringt das Hochdruckgebiet ruhiges und sonniges Wetter. Ab Dienstag (17. Juni) zeigen sich vielerorts nur noch wenige Wolken am Himmel, Regen ist dann kaum noch ein Thema. Die Temperaturen steigen kontinuierlich: Mitte der Woche werden vielerorts bereits 28 bis 30 Grad erreicht. Die Luft bleibt trocken, was insbesondere Allergikern und wetterfühligen Menschen entgegenkommt. Auch in den Nächten bleibt es mild, was für laue Sommerabende sorgt. Die zweite Junihälfte beginnt also ebenfalls mit klassischem Hochsommerwetter.
Hitzewelle ab kommendem Wochenende: Wetter-Modelle sehen bis zu 38 Grad
Spannend wird es ab dem kommenden Wochenende (21. und 22. Juni): Laut den führenden Wettermodellen ECMWF und GFS steigen die Temperaturen deutlich weiter an. Das europäische ECMWF-Modell prognostiziert bereits ab Sonntag vielerorts Werte über 35 Grad, punktuell sollen es sogar 37 bis 38 Grad werden. Auch das US-amerikanische GFS-Modell sieht Höchstwerte jenseits der 30-Grad-Marke, mit einem möglichen Peak zur Wochenmitte. Damit deutet sich eine erste große Hitzewelle des Sommers an.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
Besonders betroffen wären der Südwesten und Osten Deutschlands. Für Städte wie Frankfurt, Leipzig oder Freiburg könnte es dann wieder heißen: Hitzefrei möglich, Klimaanlagen an! Ob und wie lange diese heiße Phase anhält, ist zwar noch unsicher – doch dass der Sommer jetzt richtig loslegt, scheint sicher. Wer also Urlaub hat, darf sich freuen. Wer arbeiten muss, sollte die Ventilatoren schon mal bereitstellen.