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Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung
Akute Unwetterwarnung: Schneewalze überrollt Deutschland – bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich
Die Nacht auf Rosenmontag wird turbulent: im Osten setzt heftiger Schneefall ein, später erfasst das Gestöber den Westen. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
Am Sonntagabend (15. Februar) ist im Osten kräftiger Schneefall angesagt. Bis Mitternacht breitet sich das Schneegestöber auf weite Teile des Westens zwischen Nordsee und Schwarzwald aus. Selbst in Städten wie Köln, Mainz und Karlsruhe wird es in der Nacht zum Rosenmontag vorübergehend winterlich weiß. In tiefen Lagen sind verbreitet bis zu 5 Zentimeter Neuschnee möglich, in höheren Lagen oberhalb von etwa 400 bis 500 Metern sogar 10 bis 20 Zentimeter.
Besonders im Osten fällt der Schnee teils intensiv und anhaltend. Westlich des Rheins macht sich am Morgen jedoch bereits mildere Luft bemerkbar, sodass Schnee dort zunehmend in Schneeregen oder Regen übergeht. Weiter nach Osten bleibt es dagegen länger winterlich mit anhaltendem Schneefall.
Faschingssonntag endet mit Schnee-Wetter – Rosenmontag bringt Abschwächung, aber neue Schauer
Am Montag (16. Februar) ziehen die Schneefälle unter Abschwächung bis in den Nordosten weiter. Sonst dominieren dichte Wolken, die Sonne zeigt sich nur selten. Wiederholt gehen Schauer nieder, teils mit Graupel oder kurzen Gewittern. Nordöstlich des Harzes herrscht häufig Dauerfrost bei minus 4 bis 0 Grad.
Nach Südwesten wird es deutlich milder, am Oberrhein sind bis zu 10 Grad möglich. An der Ostsee weht ein frischer bis stark böiger Südostwind, exponiert auch stürmisch. In der Südhälfte dreht der Wind auf West bis Südwest und frischt im Bergland stark auf, in höheren Lagen sind Sturmböen möglich.
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Wetter am Dienstag und Mittwoch bringt weiteren Schnee, Regen und Frost
In der Nacht zum Dienstag treten verbreitet schauerartig verstärkte Niederschläge auf. Im Bergland und im Nordosten fällt durchgängig Schnee, sonst zunächst Regen, bevor die Schneefallgrenze bis zum Morgen auf etwa 400 bis 500 Meter sinkt. Gebietsweise droht Glätte. Die Tiefstwerte liegen im Südwesten zwischen 5 und 0 Grad, im Nordosten zwischen 0 und minus 7 Grad.
Am Dienstag gibt es im Nordosten einzelne Schneeschauer, sonst Regen oder Schnee, in Nordweststaulagen länger anhaltend, an den Alpen teils kräftig. Östlich der Weser bleibt es meist frostig, sonst werden 1 bis 6 Grad erreicht. In der Nacht zum Mittwoch klingen die Niederschläge vielerorts ab, nur in Alpennähe schneit es weiter. Am Mittwoch wechseln sich Wolken und Schneeschauer ab, im Südwesten setzt gegen Abend neuer Schneefall ein. Die Höchstwerte reichen von minus 1 Grad in Vorpommern bis 8 Grad am Hochrhein.