+++ Eilmeldung +++

Er starb mit 95 Jahren 

Trauer um Stan Lee - Erfinder der Superhelden ist tot 

Trauer um Stan Lee - Erfinder der Superhelden ist tot 

Nach perverser Aktion in Niederbayern

Unbekannter vergewaltigt Schaf: Jetzt schaltet sich Peta ein

+
In dieser Scheune spielten sich die abscheulichen Szenen ab.
  • schließen

Velden - Diese perverse Tat hatte am Wochenende für großes Entsetzen gesorgt: Ein dunkelhäutiger Mann hat in einem Stall in Velden im Landkreis Landshut ein Schaf vergewaltigt. Jetzt hat sich eine Tierschutzorganisation eingeschaltet.

Um die Suche nach dem Täter zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation Peta nun eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise, die zu seiner Ergreifung und Verurteilung führen, aus. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter der Telefonnummer 01520-7373341 oder per E-Mail an Peta zu wenden – auch anonym. "Bitte helfen Sie mit, diese Tierquälerei aufzuklären", wird Judith Pein von Peta in einer Pressemitteilung zitiert. 

Dieser Vorfall scheint übrigens kein Einzelfall zu sein. "Zoophilie beziehungsweise Sodomie ist auch in der deutschen Gesellschaft ein nicht zu unterschätzendes Problem. Durch den Missbrauch werden den Tieren häufig nicht nur körperliche Schmerzen zugefügt, sondern sie leiden auch psychisch unter derartigen Misshandlungen. In diesem Fall waren die Verletzungen so schwer, dass nur die Tötung des Schafs blieb. Der Täter muss gefasst und für das von ihm verursachte Leid zur Rechenschaft gezogen werden. Weitere Vorfälle in der Region sollten umgehend angezeigt werden, um mögliche Tatzusammenhänge aufzuzeigen", so Peim weiter.

Verstörende Tat in Velden - Mann vergeht sich an Schaf

Täter drohen bis zu drei Jahre Gefängnis 

Seit der Änderung des Tierschutzgesetzes im Juli 2013 sind sexuelle Handlungen an Tieren verboten und können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro belegt werden. Ist der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, können Täter zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden. 

Am Samstagmorgen gegen 5.10 Uhr hatte ein Schafzüchter einen bis dato unbekannten Mann "in flagranti" erwischt, als dieser in einer Scheune in der Straße "Am Doppl" in eindeutiger Stellung hinter einem der Schafe kniete. Als der Täter den Schafzüchter entdeckte, ergriff er sofort die Flucht. Dabei verlor er allerdings eine Socke und seine Kopfhörer. Eine hinzugerufene Tierärztin stellte anschließend so schwerwiegende Verletzungen im Scheidenbereich des Tieres fest, so dass dieses notgeschlachtet werden musste.

Die Beschreibung des Täters: Dunkelhäutig, etwa 25 Jahre alt, schlanke Figur. Hinweise zu dem Fall nimmt weiterhin auch die Polizei in Vilsbiburg entgegen (Telefon: 08741/96270).

mw (mit Material von Peta)

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser