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Heftige Gewitter über Süddeutschland

DWD hebt Unwetterwarnungen für Bayern auf – Region bleibt verschont

Wetter in Bayern
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In Teilen Bayerns hat der DWD die höchste Warnstufe 4 ausgerufen.

Oberbayern – Schwere Gewitter, Hagel und orkanartige Böen: Über Bayern haben am Mittwochabend (4. Juni) heftige Unwetter gewütet. In der Region Südostbayern blieb es allerdings weitestgehend ruhig.

Service:

Update, 22.19 Uhr – DWD hebt Vorwarnungen für die Region auf

Aufatmen in der Region Südostbayern! Nachdem der DWD bereits am Dienstag vor schweren Unwettern in der Region gewarnt hatte, wurde die Vorauswarnung vom Deutschen Wetterdienst am Mittwochabend gegen 22.18 Uhr aufgehoben.

Der Schwerpunkt des Unwetters ist nördlich von München über Teile Niederbayerns in Richtung Tschechien abgezogen. Kurzzeitig hatte der DWD sogar mit der höchsten Warnstufe 4 in Niederbayern gewarnt.

Einen ausführlichen Bericht über die schweren Unwetter in Bayern lest ihr am Donnerstagmorgen auf unseren News-Portalen.

Update,20.37 Uhr – Höchste Warnstufe in Teilen Bayerns

In Teilen Bayerns hat der DWD die höchste Warnstufe 4 ausgerufen. Extreme Unwetter ziehen im Moment vor allem über Teile Niederbayerns.

DIe Region Südostbayern (Landkreis Mühldorf, Landkreis Altötting, Landkreis Traunstein, Landkreis Berchtesgadener Land und Stadt und Landkreis Rosenheim) bleibt von den schweren Unwettern möglicherweise verschont.

Das Halbfinale der Nations League wurde beim Aufwärmen der Mannschaften vom Unwetter getroffen Die Torhüter der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben nach einer kurzen Stippvisite ihr Warm-up für das Halbfinale der Nations League gegen Portugal für einige Minuten unterbrochen. Die Keeper um Marc-André ter Stegen flüchteten vor dem Gewitter mit großen Hagelkörnern, kehrten dann aber zurück.

Trotz der Warnung vor schweren Unwettern in Süddeutschland soll das Nations-League-Spiel stattfinden. 

Die Unwetterlage in Bayern um 20.30 Uhr.

Update, 19.43 Uhr – Schwere Gewitter erwartet - Campusfest abgebrochen

Der Freistaat rüstet sich für Unwetter. Gewitter mit Hagel, Sturmböen und Starkregen sollen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) über den Freistaat ziehen. Die größte Unwettergefahr besteht demnach zwischen Schwaben und Bayerwald. 

In Regensburg wurde ein Campusfest mit tausenden Besuchern vorsorglich abgebrochen, wie das Polizeipräsidium Oberpfalz bestätigte.

In Schwaben und Oberbayern könne es bis voraussichtlich 20.30 Uhr zu Gewittern der Stufe 3 von 4 kommen, teilten die Meteorologen in einer amtlichen Unwetterwarnung mit.

Es bestehe unter anderem Gefahr durch Blitzschlag, herabstürzende Bäume und Äste, rasche Überflutungen von Straßen oder Kellern, Erdrutschen, Aquaplaning und Hagelschlag.

Es sei ratsam, den Aufenthalt im Freien zu vermeiden oder Schutz zu suchen. Schon am Vortag hatte es eine solche Warnung gegeben.

Update, 15.50 Uhr - Trotz Unwetterwarnung: Länderspiel in München wie geplant

Trotz der Warnung vor schweren Unwettern in Süddeutschland soll das Nations-League-Spiel zwischen Deutschland und Portugal heute Abend in München wie geplant stattfinden. Die Europäische Fußball-Union UEFA teilte mit, dass sie die meteorologische Situation zusammen mit den Behörden beobachte. 

Am Anpfiff des Halbfinales um 21 Uhr (ZDF/DAZN) werde aber vorerst festgehalten. Den Zuschauern in der Allianz Arena wird empfohlen, Regenponchos oder -jacken mitzubringen.

In Bayern werden schwere Gewitter mit Hagel, Sturmböen und Starkregen erwartet. Diese sollen laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Nachmittag einsetzen, der Höhepunkt dürfte zwischen 19 Uhr und 21 Uhr erreicht werden. Vereinzelt könnten die Hagelkörner dann einen Durchmesser von fünf Zentimetern erreichen, hieß es. Ein DWD-Experte prognostizierte aber, dass die schweren Unwetter womöglich nördlich von München vorbeiziehen.

Verschiedene Wettermodelle zeigen, dass die Unwetterfront von Südwesten Augsburg über Ingolstadt in Richtung Regensburg und Nordosten ziehen wird. Inwieweit unsere Region betroffen sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt deshalb noch unklar. Eine amtliche Unwetterwarnung liegt aktuell nicht vor - jedoch hat der Deutsche Wetterdienst eine Vorabinformation vor schwerem Gewitter für fast ganz Bayern herausgegeben.

Update, 12.23 Uhr - Schwere Gewitter rollen heran

Die Unwetterlage in Bayern und Tirol spitzt sich weiter zu. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den heutigen Mittwoch erneut eindringlich vor schweren Gewittern – mit Starkregen, großem Hagel und orkanartigen Böen - konkrete, amtliche Unwetterwarnungen gibt es jedoch noch nicht, es handelt sich um Vorabinformationen. Besonders gefährdet ist demnach der Streifen zwischen Schwaben und dem Bayerischen Wald.

Bereits in der Nacht kam es zu ersten heftigen Wetterereignissen (siehe Erstmeldung): In Wallgau (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) fiel so viel Hagel, dass Anwohner mit Schneeschaufeln Straßen und Grundstücke freiräumen mussten. Die Integrierte Leitstelle sprach ansonsten von den typischen Unwetter-Einsätzen wie überfluteten Kellern und umgestürzten Bäumen. Auch die Polizei vermeldete bislang keine größeren Schäden.

Doch der kritische Zeitpunkt steht erst noch bevor: Ab dem Nachmittag drohen vor allem im Osten schwere Gewitter mit orkanartigen Böen von bis zu 110 Stundenkilometern – vereinzelt sogar bis 130 km/h. Besonders heftig könnte es auch den Großraum München treffen. Der DWD rechnet mit einem Höhepunkt der Unwetter zwischen 19 und 21 Uhr – ausgerechnet zur Spielzeit des Nations-League-Halbfinales zwischen Deutschland und Portugal in der Münchner Allianz-Arena.

Die Temperaturen bewegen sich dabei zwischen 20 Grad in der Rhön und bis zu 30 Grad im Passauer Land – eine explosive Mischung für heftige Gewitter. In Franken werden bereits am Nachmittag erste Gewitter erwartet, bei denen bis zu 20 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen können.

Ein weiteres Risiko: Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern – in seltenen Fällen könnten sie sogar bis zu zehn Zentimeter groß werden. In den Föhntälern der Alpen rechnet der DWD zudem mit starken Böen zwischen 50 und 60 km/h, die sich jedoch in der Nacht zum Donnerstag wieder beruhigen sollen.

Der Donnerstag bringt eine Verschnaufpause: Es bleibt wechselhaft mit Regen, einzelne Gewitter sind aber weiterhin möglich. Die Behörden rufen dazu auf, die aktuellen Wetterwarnungen ernst zu nehmen und sich bei drohendem Unwetter in Sicherheit zu bringen.

Erstmeldung:

Ein Unwetter der besonderen Art hat am Dienstagabend (3. Juni 2025) vor allem den Süden Bayerns heimgesucht. Im Raum Walchensee bildete sich eine sogenannte Superzelle – ein besonders starkes Gewitter, das große Regen- und Hagelmengen mit sich brachte. In der Folge präsentierten sich Wiesen, Straßen und selbst ein Golfplatz wie mit Schnee bedeckt. Die Eiskörner erreichten laut unserer Reporter vor Ort Größen von zwei bis drei Zentimetern.

Hagelmassen in Bayern: Golfplatz wird zur Schneelandschaft

Die Wassermassen – teils bis zu 50 Liter pro Quadratmeter – überforderten vielerorts die Kanalisation. In Wallgau etwa liefen Straßen voll, das Wasser stand bis zum Bordstein. Autofahrer kämpften sich durch überflutete Fahrbahnen, teilweise herrschten Bedingungen wie im tiefsten Winter.

Auch in Tirol sorgte ein massives Unwetter für erhebliche Schäden. Über dem Achensee entlud sich am selben Abend eine gewaltige Gewitterzelle, begleitet von Sturm und sintflutartigem Regen. Laut Augenzeugen fielen Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern – vergleichbar mit Golfbällen.

Fahrzeuge und Dächer wurden beschädigt, Bäume verloren Äste, und auf Wiesen und Straßen türmte sich der Hagel meterhoch. Die Region bot ein ungewohntes Bild: weiße Landschaften mitten im Frühsommer. Noch ist das genaue Ausmaß der Schäden unklar. Die Aufräumarbeiten laufen, vielerorts mussten Straßen freigeräumt und entwurzelte Bäume entfernt werden.

Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern

Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern
Unwetter ziehen am Dienstag (3. Juni) über Oberbayern © NEWS5/Sebastian Pieknik/Ferdinand Merzbach

Feuerwehr im Dauereinsatz: Farchant und Oberau besonders betroffen

In der Region Garmisch-Partenkirchen hielten Starkregen und Hagel die Einsatzkräfte stundenlang auf Trab. Besonders heftig traf es Farchant und Oberau: Innerhalb kurzer Zeit fielen dort so große Mengen Hagel, dass Gullys verstopften und das Wasser nicht mehr abfloss. Straßen verwandelten sich in reißende Bäche, in Farchant liefen mehrere Keller voll, wie die Polizei mitteilte.

Der Hagel türmte sich stellenweise bis zu 40 Zentimeter hoch – Anwohner griffen zu Schneeschaufeln, um die Eismassen zu beseitigen. Auch unter einer Tankstelle in Oberau suchten Autofahrer Schutz vor dem Unwetter. Die Feuerwehr Partenkirchen unterstützte bei der Bewältigung der Flut- und Hagelschäden.

Wetterdienst warnt vor neuer Unwetterlage am Mittwoch

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte bereits im Vorfeld vor schweren Gewittern gewarnt und Warnstufe 3 von 4 ausgerufen. Dabei bestehe laut DWD Gefahr durch Blitzschläge, umstürzende Bäume, Aquaplaning sowie durch Hagel und Überflutungen.

Für Mittwoch, den 4. Juni, erwarten die Meteorologen erneut eine angespannte Wetterlage. Ab dem Nachmittag sollen von Westen her erneut schwere Gewitter aufziehen. Die Vorabinformation gilt in allen Landkreisen unserer Region ab 14 Uhr. Erwartet werden Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern, Sturmböen mit bis zu 100 km/h sowie Starkregen mit bis zu 40 Litern pro Quadratmeter.

Unwetter-Warnkarte des DWD (Stand: Mittwoch 7.30 Uhr).

Laut Prognose könnten die heftigsten Unwetter am Mittwoch sogar Orkanböen von über 120 km/h und extrem großen Hagel mit bis zu acht Zentimetern Durchmesser bringen. Damit würde die höchste Warnstufe 4 greifen – ein Extremwetterereignis mit großem Schadenspotenzial.

Die gefährlichste Phase erwarten die Meteorologen ab dem späten Nachmittag bis in die erste Nachthälfte. Die Vorabinformation kann sich im Laufe des Tages noch ändern, eine genaue Lokalisierung sei derzeit noch schwierig. (mh)

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