Bei Routineuntersuchung entdeckt
Schock-Nachricht für Oktoberfest-Wirtin: Ramona Pongratz (28) an Leukämie erkrankt
Eine erschütternde Nachricht aus München: Ramona Pongratz, die 28-jährige Tochter der bekannten Gastronomin Arabella Schörghuber, ist an Blutkrebs erkrankt.
München – Die junge Wiesnwirtin erhielt Ende 2024 die Diagnose chronische myeloische Leukämie (CML), wie sie jetzt gegenüber der „tz“ enthüllte. Die Erkrankung wurde bei Routineuntersuchungen entdeckt, als stark erhöhte Thrombozytenwerte auffielen.
Oktoberfest-Wirtin Ramona Pongratz hat Krebs: So geht es ihr
„Es ist glücklicherweise in einem sehr frühen Stadium entdeckt worden und die Behandlungsmethoden schlagen gut an“, berichtet Ramona Pongratz im Gespräch mit der „tz“. Seit einem halben Jahr nimmt sie täglich eine Tablette als Form der Chemotherapie. Die gute Nachricht: Die Ärzte haben ihr eine positive Prognose gegeben. „Es ist eine Form von Blutkrebs, die gut behandelbar ist. Ich habe so gut wie keine Nebenwirkungen und auch äußerlich bemerke ich keine Veränderungen“, erklärt die 28-Jährige. Ihre Lebenserwartung sei die gleiche wie die eines gesunden Menschen, auch wenn sie voraussichtlich lebenslang Medikamente nehmen muss.
Rücktritt vom Oktoberfest lange vor Krebs-Diagnose
Wie die Abendzeitung München berichtet, hat die Diagnose nichts mit der Entscheidung zu tun, das Paulaner-Wiesnzelt und die Traditionsgaststätte Zum Spöckmeier abzugeben. „Meine Mutter und ich haben die Entscheidung lange vor meiner Diagnose getroffen“, stellt Pongratz klar. Ihre Mutter Arabella Schörghuber hatte schon länger geplant, mit 60 Jahren aufzuhören. Die Übergabe an die Familie Stiftl war zum Zeitpunkt der Diagnose bereits beschlossen.
Ein letztes Mal Oktoberfest als Wirtin
Das kommende Oktoberfest wird für Ramona Pongratz und ihre Mutter das letzte als Wiesnwirtinnen sein. Nach einer geplanten Auszeit möchte sich die 28-Jährige beruflich neu orientieren, bevorzugt im Bereich Event, PR oder Marketing. Trotz der schweren Diagnose blickt sie optimistisch in die Zukunft: „Ich liebe die Wiesn und freu mich so darauf“, sagt sie, auch wenn sie beim letzten Mal auf der Bühne sicher eine Träne vergießen wird. Ihre neue Lebenseinstellung fasst sie pragmatisch zusammen: „Ich rege mich nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit auf, chill mal, ist eher mein Motto.“ (fgr)