Drama auf dem Oktoberfest
Leiche hinter Riesenrad entdeckt - neue Details bekannt
München — Schock am Freitagmorgen: Auf dem Münchner Oktoberfest wurde ein Toter entdeckt. Die Leiche eines Mannes wurde hinter dem Riesenrad entdeckt.
Update, 11.25 - Schausteller gestorben
Auf dem Gelände des Oktoberfests ist am Freitagmorgen ein Mann ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall in unmittelbarer Nähe des Riesenrads. Bei dem Verstorbenen soll es sich um einen Mitarbeiter eines Schaustellerbetriebs handeln.
Erste Erkenntnisse deuten auf einen medizinischen Notfall hin – Hinweise auf eine Beteiligung Dritter gibt es laut Polizeisprecher bislang nicht.
Wie ein Sprecher der Aicher Ambulanz bestätigte, wurde der Notruf gegen 6.15 Uhr abgesetzt. Die Einsatzkräfte rückten sofort zum Areal hinter dem Riesenrad aus, wo sich unter anderem die Wohnwagen der Schausteller befinden. Dort fanden sie den Mann leblos vor und leiteten umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Doch alle Versuche, ihn zurück ins Leben zu holen, blieben erfolglos. Die Polizei hat Ermittlungen zur genauen Todesursache aufgenommen.
Erstmeldung:
Auf dem Oktoberfest-Gelände in München ist am Freitagmorgen (26. September) ein Mann tot aufgefunden worden. Das berichtet die Bildzeitung. Nach Informationen des Blattes handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen älteren Mitarbeiter eines Schaustellerbetriebs. Der Mann wurde hinter dem Riesenrad entdeckt.
Demnach hat der Kriminaldauerdienst der Münchner Polizei die Ermittlungen übernommen. Nach ersten Erkenntnissen gehen die Ermittler von einem internistischen Notfall aus. Zeugen hätten offenbar beobachtet, wie der Mann plötzlich zusammensackte. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Ob eine Obduktion angeordnet wird, war zunächst unklar.
Zweiter Todesfall auf Oktoberfest 2025
Bereits am ersten Wiesn-Wochenende war es zu einem weiteren tragischen Todesfall gekommen. Eine 71-jährige Schaustellerin war im Bereich der Wohnwagen tot aufgefunden worden. Auch in diesem Fall gab es laut Polizei keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Der Sanitätsdienst der Wiesn war damals rasch zur Stelle, konnte die Frau jedoch trotz Reanimationsmaßnahmen nicht mehr retten. Ein Kriseninterventionsteam betreute anschließend die Angehörigen.
Trotz der ausgelassenen Feststimmung auf dem Oktoberfest erinnern diese Vorfälle daran, dass das Leben auf der Theresienwiese auch hinter den Kulissen von Belastung, Routine – und manchmal tragischen Schicksalen geprägt ist. (mz)