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Für ihn kam jede Hilfe zu spät

Tragödie am Sonntag: Schwimmer (80) stirbt im Alzbad Truchtlaching

Einsatz der DLRG in Truchtlaching.
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Einsatz der DLRG in Truchtlaching.

Seeon-Seebruck – Beim Schwimmen in der Alz ging am Sonntagabend (22. Juni) ein 80 Jahre alter Mann unter. Reanimationsmaßnahmen eines Notarztes nach seiner Bergung aus dem Wasser durch die Wasserrettung bleiben leider erfolglos, der Mann war verstorben. Die Kriminalpolizei Traunstein übernahm die Ermittlungen.

Update, 9.58 Uhr – Abschlussbericht der Polizei

Einer Schwimmerin fiel am Sonntagabend (22. Juni) um kurz vor 20 Uhr eine leblose Person auf, die sich am Ufer im Schilfbereich der Alz, nahe dem dortigen Strandbad, befand. Die Mittlerin rief um Hilfe, weitere Helfer verständigten den Notruf und zogen den Leblosen aus dem Wasser. Der Notarzt unternahm dann noch Wiederbelebungsversuche, die aber leider nicht zum Erfolg führten. Der 80-jährige Einheimische war bereits verstorben. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Ehefrau des Verstorbenen, die mit diesem beim Baden gewesen war.

Die ersten polizeilichen Maßnahmen erfolgten durch die örtlich zuständige Polizeiinspektion Trostberg. Beamte des Kriminaldauerdienstes übernahmen vor Ort die weiteren polizeilichen Untersuchungen für die Kriminalpolizei Traunstein. Hinweise für ein Fremdverschulden ergaben sich in dem Fall bislang nicht. Es muss von einem tragischen Unfallgeschehen ausgegangen werden. (Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Erstmeldung, 9.45 Uhr:

Ein Rettungsschwimmer der DLRG brachte den Mann auf einen Steg, wo sofort Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet wurden. Anschließend übernahmen Rettungskräfte an Land die Versorgung. Trotz aller Bemühungen konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Neben der DLRG Seeon-Truchtlaching waren auch die DLRG Traunstein-Siegsdorf und die Wasserwacht Obing im Einsatz. Außerdem waren die Feuerwehr Truchtlaching, ein Rettungshubschrauber sowie ein Kriseninterventionsteam vor Ort. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

„Trotz des schnellen Eingreifens der Passanten und der Rettung aus dem Wasser durch die DLRG ereignete sich nun heuer leider schon der zweite tödliche Badeunfall im Gemeindebereich“, sagte Andreas Reif, Einsatzleiter Wasserrettung. „Unser Beileid gilt den Angehörigen des Verstorbenen.“ (red)

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