Sanierung zwischen Unterwössen und Raiten
Nach fast sieben Monaten Bauzeit: Brücke über die Ache wieder geöffnet
Die Raitner Brücke zwischen Unterwössen und Raiten ist nach fast sieben Monaten Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben. Die Sanierung, die 1,65 Millionen Euro kostete, wurde durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglicht. Die Tragfähigkeit der Brücke ist nun wieder hergestellt.
Schleching/Unterwössen – Es ist vollbracht! Bei der Brücke über die Ache zwischen Unterwössen und Raiten ist die Sanierung abgeschlossen. Die fast sieben Monate gesperrte Brücke konnte wieder für den Verkehr geöffnet werden.
Tragfähigkeit hergestellt
Schon vor drei Jahrzehnten wurde über die Sanierung der Raitner Brücke im Gemeinderat geredet, berichtet Josef Loferer, Bürgermeister von Schleching, und er sah die Wiederöffnung als einen historischen Tag, wo ein Projekt endlich abgeschlossen werden konnte. Die Bürger brauchen die Verbindung zwischen den beiden Orten.
Die Sperrung hat nicht einmal ganz sieben Monate gedauert. Dieses kurze Zeitfenster für eine umfangreiche Sanierung war nur möglich, durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten. Das sah auch der Bürgermeister von Unterwössen, Ludwig Entfellner, so. Beide Bürgermeister bedankten sich bei den Mitarbeitern der ausführenden Firmen, besonders bei Hans Stelzer als Bauleiter von der Firma Haumann & Fuchs und Judith und Josef Neumeier von der Firma Besan.
Ludwig Entfellner fand es auch bemerkenswert, dass zwei kleine Gemeinden eine Brückensanierung gestemmt haben. Es könnte ein Vorzeigeprojekt sein, gerade weil die Brückensanierungen in Deutschland gerade ein großes Thema sind.
Bauleiter Hans Stelzer bestätigte, dass die Standsicherheit und Tragfähigkeit der Raitner Brücke wieder hergestellt ist. Auch er bedankte sich bei allen Akteuren und meinte, dass die zügige Fertigstellung auch möglich war, weil sich alle gut kennen und gemeinsam nach sinnvollen Lösungen gesucht wurde. Er lobte besonders Michael Hackl als Handwerker mit Leib und Seele. Auch die professionelle Arbeit vor Beginn der Sanierung hat zur schnelleren Fertigstellung geführt.
Ludwig Haumann begrüßte es, dass die Brücke saniert werden konnte und nicht abgerissen werden musste. Er dankte seinem Mitarbeiter, Hans Stelzer, für seinen Einsatz und seine große Erfahrung, die das Projekt möglich gemacht hat, ebenso ging sein Dank an die Firma Besan für die gute Zusammenarbeit.
Sanierung kostet 1,65 Millionen Euro
Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 1.4 Millionen Euro und 250.000 Euro für den Gehweg und den Radlweg, die schon vier Wochen früher eröffnet werden konnten. Der neue Radlweg ist auch für die Schüler der Marquartsteiner Schulen wichtig.