„Äußerst hilfreich“ und „beeindruckend“
Großes Lob von Polizei: Kleiner Zeuge (3) macht Straftäter in Bergen Strich durch die Rechnung
Bergen (Chiemgau) – Ein bemerkenswerter Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag (1. Juli) in Bergen (Landkreis Traunstein), als ein dreijähriger Junge entscheidend zur Aufklärung einer Straftat beitrug.
Was war geschehen? Der kleine Zeuge hatte beobachtet, wie ein Fahrzeug mit niederländischem Kennzeichen bei einem Wendemanöver im Ortsgebiet mit der am Fahrzeug angebrachten Anhängerkupplung ein parkendes Auto beschädigte und in weiterer Folge ohne weiteres die Unfallstelle verließ, sprich Unfallflucht beging. Doch der Autofahrer hatte seine Rechnung ohne einen kleinen Zeugen gemacht.
Der Bub lief daraufhin zu seinem Vater und erzählte diesem von den Geschehnissen. „Fasziniert von dem Geschehen zeigte der Junge seinem Vater mit seinen Spielzeugautos, wie sich der Unfall ereignet hatte“, teilte die zuständige Polizeiinspektion Traunstein nun in einer Pressemitteilung mit. Beeindruckt von der Detailgenauigkeit der Schilderung seines Sohnes, alarmierte der Vater daraufhin umgehend die Polizei.
Großes Lob für kleinen Zeugen
Und das hatte Erfolg: Dank der präzisen Beschreibung des Vorfalls und des Fahrzeugtyps konnte die Polizei schnell handeln. Die Beamten führten umgehend Ermittlungen durch und konnten das flüchtige Fahrzeug identifizieren. „Die Informationen des kleinen Zeugen waren äußerst hilfreich und ermöglichten es uns, den Unfall schnell aufzuklären“, erklärte einer der beteiligten Polizeibeamten.
Die Polizei lobte den Jungen für seine Aufmerksamkeit und seinen Mut, den Vorfall zu melden. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie auch die Jüngsten in unserer Gesellschaft einen Beitrag zur Aufklärung von Straftaten leisten können“, so der Beamte weiter. Dieser Vorfall erinnere uns daran, dass jeder, unabhängig vom Alter, einen Unterschied machen kann, so die Polizei weiter. „Die Polizei ermutigt alle Bürger, aufmerksam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden, um die Sicherheit in unseren Gemeinden zu gewährleisten“, hieß es in der Meldung abschließend. (mw/mit Material der Polizeiinspektion Traunstein)