Trachtenmarkt, Handwerkskunst, Tänze
Fulminantes Fest: So feiern die Willinger Dirndl mit Ilse Aigner ihr Jubiläum
Zum fünfjährigen Bestehen der Willinger Dirndl kamen zahlreiche Besucher nach Willing, darunter auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Die Gäste erwartete ein buntes Programm mit Trachtenmarkt, Handwerkskunst und traditionellen Tänzen.
Willing – Die Willinger Dirndl, ein Verein, der erst fünf Jahre besteht, veranstaltete ein fulminantes Jubiläumsfest. Zahlreiche Besucher, darunter Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU), waren von der „g’standenen Dirndlpower“ und dem Rahmenprogramm begeistert.
Persönlicher Bezug zu den Willingern
Aigner, die einen Heimatbezug zu Willing hat, besuchte den Jubelverein bereits am Samstag auf dem Trachten- und Handwerkermarkt zusammen mit Altlandtagsabgeordnetem Sepp Ranner sowie Bürgermeister Stephan Schlier mit Familie. Als Grund nannte sie Repräsentationsverpflichtungen, unter anderem zu Feierlichkeiten anlässlich des Kriegsendes vor 80 Jahren am Sonntag.
In ihrer Ansprache dankte die Schirmherrin besonders den beiden Vorsitzenden Johanna Schönach und Bernadett Stadler, der 40-köpfigen Dirndlschaft sowie den zahlreichen Helfern aus Vereinen, der Freiwilligen Feuerwehr und Dorfgemeinschaften. Sie lobte die vorbildliche Zusammenarbeit und den Zusammenhalt der Gemeinschaft bei den Vorbereitungen und der Durchführung des Festes.
Aigner betonte, dass der Markt aus zweierlei Sicht wichtig sei: Die Tracht mache das Land sichtbar und verbinde Tradition und Heimat. Das Handwerk sei die Seele des Landes und ein fester Bestandteil der sozialen Gemeinschaft.
Tänze der Trachtengruppen
Die Ehrengäste und die zahlreichen Besucher an den Biertischen erfreuten sich an den Brauchtumstänzen der Kinder- und Jugendgruppen vom Trachtenverein „D’Oberlandler“ Bad und den Klängen des Duos „Lenze & Django“. Aigner, die selbst aus einer Handwerksfamilie stammt, genoss es, über den Markt zu flanieren und die Stände zu besuchen.
Die Besucher konnten sich an einer Hüpfburg, einer Doppelkegelbahn und einem Feldschmied erfreuen. Fieranten boten im und vor dem Festzelt eine große Auswahl an kunstvollen Kreationen handwerklichen Könnens, darunter Schmuck und Grußkarten. In Sachen Tracht fand so mancher das passende Kleidungsstück, den richtigen Schuh, geeignete Stoffe und Schmuck.Peter Strim

