Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wasserburger Ferienrätsel Folge 5

„Wahnsinnig innige Freundschaft“: So wurde Michael Katzenberger aus Rott zum Lebensretter

Terri DeCurtis und Michael Katzenberger verbindet eine besondere Freundschaft.
+
Terri DeCurtis und Michael Katzenberger verbindet eine besondere Freundschaft.

Eine ganz besondere Freundschaft verbindet Michael Katzenberger aus Rott und Terri DeCurtis aus den USA. Sie begann mit einer lebensrettenden Stammzellenspende.

Rott am Inn – Es ist eine Verbindung, die um die Welt reicht: die Freundschaft der Familie Katzenberger aus Rott und Terri DeCurtis aus Charlotte, North Carolina. Wobei „Freundschaft“ ist fast eine zu geringe Beschreibung für das, was diese Menschen verbindet. „Ich würde es eher als erweiterte Familie bezeichnen“, sagt Elke Katzenberger.

Ursprung vo sieben Jahren

Eine erweiterte Familie, die ihren Ursprung auf ungewöhnliche Weise fand: Denn vor knapp sieben Jahren, im Sommer 2018, rettete Michael Katzenberger Terri DeCurtis das Leben. 2017 war DeCurtis an Brustkrebs erkrankt, aufgrund der Chemo- und Strahlentherapie entwickelte sie Akute myeloische Leukämie, also Blutkrebs. Ein Gentest zeigt: Ihre Brüder kommen als Stammzellenspender nicht infrage. Doch in der internationalen Datenbank findet sich eine Person mit 100-prozentiger Übereinstimmung: Michael Katzenberger aus Rott.

Terri DeCurtis und Michael Katzenberger bei einem Football-Spiel in den USA.

Der Rotter hatte sich 2002 bei einer Typisierungsaktion registrieren lassen. Durch reinen Zufall. Ein Freund hatte ihn gebeten, ihn nach Großkarolinenfeld zu der Aktion zu fahren. Katzenberger ließ sich ganz spontan selbst registrieren, ohne wirklich zu wissen, was das bedeutet und ganz sicher ohne zu wissen, dass er durch diese Spontan-Aktion eines Tages eine „wahnsinnig innige Freundschaft“ entwickeln wird.

2018 dann der Anruf der Aktion Knochenmarkspende Bayern (AKB) mit der Frage, ob er weiterhin bereit ist zu spenden. Katzenberger willigt ein. Mit acht Spritzen über vier Tage verteilt wird sein Körper dazu angeregt, Stammzellen zu produzieren. Diese wurden anschließend DeCurtis verabreicht und retteten so ihr Leben – und zwischen den beiden entstand eine innige Freundschaft.

Zunächst brieflicher Kontakt

Acht Monate nach der Spende haben die beiden ersten brieflichen Kontakt. Zwei Jahre läuft das so, dass sie sich hin und her schreiben. Sehen dürfen sich die beiden laut Gesetz zunächst nicht. Dann verzögert sich das erste Kennenlernen noch durch die Corona-Pandemie. 2022 klappt es dann aber endlich: DeCurtis taucht als Überraschungsgast zu Katzenbergers Geburtstag auf. Seitdem sind die beiden und ihre Familien unzertrennlich.

„Es ist wirklich sehr innig“, erzählt Katzenberger. 2023 sind er, seine Frau Elke und die beiden Kinder das erste Mal nach Amerika geflogen. Sofort seien sie in die Familie und den Freundeskreis aufgenommen worden. „Kaum waren wir da, kam Terris Nachbarin und beste Freundin herübergelaufen und hat uns umarmt und begrüßt. Sie muss schon den ganzen Tag am Fenster gestanden und gewartet haben, bis wir endlich kommen“, erzählt Michael Katzenberger freudig.

Alles Wichtige auf einen Blick:

Alle Infos zum Wasserburger Ferienrätsel

Themenseite Wasserburger Ferienrätsel

Lösungsformular

Drei Wochen sind sie in den USA geblieben, doch die vielen Erlebnisse könnten wohl ein ganzes Buch füllen. Mit den Erzählungen kommen Elke und Michael Katzenberger kaum fertig. Da war die Bootstour mit DeCurtis‘ Bruder, oder die Gartenparty zu ihrem „fünften Geburtstag“, das Show Cooking in einem japanischen Restaurant. „Das sind Erlebnisse, die kann man nicht kaufen. Da kannst du Millionär sein, das geht nicht“, sagt Michael Katzenberger.

Gegenbesuch im vergangenen Jahr

Vergangenes Jahr dann wieder der Gegenbesuch. Elke Katzenberger, DeCurtis und eine Freundin brachen zum Mädelsauflug nach Italien auf. „Da war ich ein bisschen zwieder“, gibt Michael Katzenberger zu, denn so verblieben nur wenige Tage, in denen DeCurtis ihn in Rott besuchte. Doch die kleine Meinungsverschiedenheit konnte die Freundschaft nicht trüben.

Genauso wenig, die Tatsache, dass DeCurtis Elke Katzenberger dafür „hasst“, sie auf den Geschmack von Aperol Spritz gebracht zu haben. Ganz im Gegenteil: Mindestens einmal die Woche haben die Katzenbergers und DeCurtis telefonisch oder per WhatsApp Kontakt. Im August wollen sie zudem wieder nach Amerika fliegen, dieses Mal mit einem Ausflug nach Virginia Beach.

Damit kommen wir zur heutigen Frage: Michael Katzenberger rettete Terris DeCurtis mit einer Stammzellenspende das Leben. Wie viele Stammzellenspenden gab es laut Deutscher Presse-Agentur 2024 in Deutschland?

a) 8.349

b) 6.412

c) 7.934

Wenn Sie glauben, die Antwort a) ist richtig, dann tragen Sie denn Buchstaben E in die Kästchen 3, 5, 16, 27, 30, 41, 46, 49, 52 und 55 ein. Sollte die Antwort b) richtig sein, dann tragen Sie den Buchstaben A in die entsprechenden ein. Sollte die Antwort c) richtig sein, tragen Sie den Buchstaben I ein.

Wer findet den Lösungssatz? Bis 31. August können Rätselfüchse noch knobeln.

Wer alle Fragen des Ferienrätsels richtig beantwortet, wird am Ende mit einem Lösungssatz belohnt. Dieser kann bis einschließlich 31. August per Mail (redaktion@wasserburger-zeitung.de) oder per Post (Wasserburger Zeitung, Marienplatz 16, 83512 Wasserburg) eingesendet werden. Unter allen Einsendungen werden tolle Preise verlost.

Preise für das Wasserburger Ferienrätsel

Eine Betriebsführung inklusive Ausstellung durch die Schokoladenfabrik in Rott, sowie ein Eintritt in den Besucherpark für je zwei Erwachsene und zwei Kinder, gestiftet von der Confiserie Dengel

Zweimal zwei Eintrittskarten für Erwachsene in das Ameranger Bauernhausmuseum plus jeweils ein Kinderbuch über das Museum

Drei Gutscheine für ein Marienplatz-Frühstück zu zweit, gestiftet vom Restaurant Stechl-Keller in Wasserburg

Vier Wasserburg-Gutscheine zu je 20 Euro, gesponsert vom Wirtschaftsförderungsverband

Eine 90-minütige Stadtführung für bis zu 25 Personen zur Verfügung gestellt von der Stadt Wasserburg

Fünf Gutscheine für je 20 Euro, gestiftet vom Innkaufhaus

Drei Karten für eine Gruppenführung im Haager Schlossturm stellt die Marktgemeinde Haag

Zwei Eintrittskarten für eines der folgenden Konzerte „Die Nowak“, „Widersacher aller Liedermacher“, „Wellbappn“ oder „GoldMund - Anna Veit & 6 Münchner Philharmoniker“ stiftet der Fichters Kulturladen in Ramsau

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter von OVB Media und ihre Angehörigen können nicht am Gewinnspiel teilnehmen. Folge verpasst? Alle Folgen des Ferienrätsels finden Sie unter www.wasserburg24.de/wasserburger-ferienraetsel

Kommentare