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Sprecherin des Unternehmens äußert sich

Gerry Weber steckt in der Krise: Wie es mit der Rosenheimer Filiale jetzt weitergeht

Der Modehändler „Gerry Weber“ hat eine Insolvenz in Eigenverantwortung beantragt.
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Der Modehändler „Gerry Weber“ hat eine Insolvenz in Eigenverantwortung beantragt.

Nach Reno, Basic und Galeria Karstadt Kaufhof ist es die nächste Hiobsbotschaft: Modehersteller „Gerry Weber“ ist insolvent und will sich wirtschaftlich neu aufstellen. Welche Auswirkungen dieser Schritt auf den Rosenheimer Standort hat.

Rosenheim - Modehersteller „Gerry Weber“ steckt in der Krise - zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren. Damals musste sich das Unternehmen mithilfe eines Insolvenzverfahrens vor dem Aus retten. Jetzt steht dem bekannten Bekleidungshersteller erneut das Wasser bis zum Hals. Das haben in den vergangenen Tagen gleich mehrere Medien übereinstimmend berichtet.

Veränderungen im Kundenverhalten

„Die Gerry Weber International AG plant wesentliche Schritte für eine Neuaufstellung sowohl auf finanzieller als auch operativer Ebene, um das Unternehmen langfristig und zukunftsfähig aufzustellen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Das Sanierungsvorhaben sei eine Folge komplexer Herausforderungen, bedingt durch mehrfache coronabedingte Schließungen des Einzelhandels in Deutschland und Veränderungen im Kundenverhalten. Als Ursache hierfür nennt das Unternehmen die hohe Inflation, die sinkende Kaufkraft und den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

„Das Sanierungsvorhaben ist eine notwendige Reaktion auf die äußeren Umstände“, sagt Angelika Schindler-Obenhaus, CEO der Gerry Weber International AG. Aktuell werden laut einer Sprecherin des Unternehmens entsprechende Prozesse angestoßen. „Wir können naturgemäß noch nicht alle Details wissen, die sich in dessen Entwicklung ergeben. Dazu auch Angaben zur Evaluation jedes einzelnen Stores in Deutschland“, heißt es auf OVB-Anfrage.

Zukunft des Rosenheimer Standorts ungewiss

Keine Auskunft gebe es insofern darüber, wie es für den Rosenheimer Standort weitergeht. „Das gleiche gilt für die Anzahl der Schließungen insgesamt. Der Prozess der Prüfung wird sicherlich noch bis Juni andauern“, sagt die Sprecherin. Im Moment arbeiten in der Rosenheimer Filiale drei Mitarbeiterinnen.

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