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Sohn der Betroffenen äußert sich

Nach Vollbrand in Rosenheim: Wie es der Seniorin (92) und ihrem Dackel geht – wo sie unterkommen

Zu einem Vollbrand ist es am Montagnachmittag (22. September) im Kirchenweg in Rosenheim gekommen. Verletzt wurde niemand.
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Zu einem Vollbrand ist es am Montagnachmittag (22. September) im Kirchenweg in Rosenheim gekommen. Verletzt wurde niemand.

In einer Doppelhaushälfte in Rosenheim ist am Montagnachmittag (22. September) ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, doch der Schock sitzt tief. Jetzt spricht der Sohn der Bewohnerin darüber, wie es der 92-Jährigen geht - und warum sie einen Schutzengel hatte.

Rosenheim - Das Erdgeschoss ist komplett ausgebrannt. Das Geländer des Balkons ist verrußt. In der Luft liegt immer noch ein leichter Brandgeruch. Es waren bange Szenen, die sich vor nur wenigen Stunden im Kirchenweg in Rosenheim abgespielt haben. Am Montag (22. September), gegen 15.40 Uhr, bemerkte ein Autofahrer den starken Rauch, der aus einer Doppelhaushälfte emporstieg.

Rechtzeitig brennendes Haus verlassen

Er hielt sofort an, sprang über das Gartentor und wählte währenddessen den Notruf. Im Haus traf er auf die 92-jährige Bewohnerin. „Er half der Seniorin und ihrem Hund rechtzeitig, das brennende Haus zu verlassen“, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd kurze Zeit später mit.

65 Rettungskräfte im Einsatz

Währenddessen rückten bereits 65 Rettungskräfte an. Darunter Polizei, Krankenwagen und 56 Feuerwehrler – aus Aising, der Aisingerwies, Happing und von der Hauptfeuerwehrwache. „Sie haben den Brand recht schnell im Griff gehabt, das Wohnzimmer ist aber komplett ausgebrannt“, sagt Christian Baab, Pressesprecher der Stadt Rosenheim, auf OVB-Anfrage.

Gleiches bestätigt der Sohn der 92-Jährigen. Er wohnt direkt nebenan, war aber am Montagnachmittag selbst nicht zu Hause. Umso erleichterter war er, als er erfuhr, dass es seiner Mutter den Umständen entsprechend gut geht. „Sie musste untersucht werden, da der Verdacht auf eine Rauchvergiftung bestand“, sagt er am Telefon.

Schock sitzt tief

Mittlerweile gehe es ihr aber wieder besser, auch wenn der Schock über das Geschehene noch tief sitzt. „Mit 92 Jahren verkraftet man so etwas nicht mehr ganz so leicht, wie ein junger Mensch“, sagt er. Da die Doppelhaushälfte derzeit nicht mehr bewohnbar ist, sei seine Mutter bei ihm untergekommen.

„Es wird eine Weile dauern, bis sie dort wieder einziehen kann. Es muss wohl sehr viel renoviert und saniert werden“, sagt der Sohn. Auch, weil der Brand einen immensen Schaden hinterlassen habe. Der Sohn spricht von einer Stichflamme, erzählt davon, wie die komplette Fensterfront an der Terrasse zerstört wurde. „Durch die Hitze hat es die Scheiben rausgehauen. Die ganzen Splitter sind durch die Gegend geschossen“, sagt er.

Kripo hat Ermittlungen übernommen

Was der Grund für den Brand gewesen sein könnte, wissen derzeit weder der Sohn noch die Polizei. Bereits am Montagabend (22. September) übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die weiteren Untersuchungen. Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, werden die Ermittlungen durch das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim fortgeführt. 

Mindestens 50 Rettungskräfte sind im Einsatz.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand entstand ein Sachschaden im Wert eines niedrigen sechsstelligen Eurobetrags. „Ich bin einfach froh, dass es meiner Mutter gut geht“, sagt der Sohn.

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