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Sechs Meter in die Tiefe gestürzt

Sturz vom Dach in Feldkirchen-Westerham: Wie es dem Mann (32) nach dem Arbeitsunfall geht

Nach einem Sturz vom Dach in Feldkirchen-Westerham musste ein 32-Jähriger von einem Rettungshubschrauber abgeholt werden (Symbolbild).
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Nach einem Sturz vom Dach in Feldkirchen-Westerham musste ein 32-Jähriger von einem Rettungshubschrauber abgeholt werden (Symbolbild).

Ein Zimmerermeister stürzte in Feldkirchen-Westerham vom Dach. Trotz schwerer Verletzungen gibt es nun positive Nachrichten.

Feldkirchen-Westerham – Aufatmen in Feldkirchen-Westerham. Nach einem dramatischen Arbeitsunfall vergangener Woche gibt es nun Entwarnung, was den Gesundheitszustand des verunglückten Zimmerermeisters aus dem Landkreis Rosenheim angeht. Der 32-Jährige hatte am Mittwoch (12. November) bei der Sanierung eines leerstehenden Gebäudes in Feldkirchen-Westerham den Halt auf der moosigen Dachfläche verloren und war dabei ins Rutschen geraten. Wie die Polizeiinspektion Bad Aibling kurz darauf mitteilte, stürzte der junge Familienvater rund sechs Meter vom Dachgiebel in die Tiefe und verfehlte dabei nur knapp die gepflasterte Terrasse.

So sei der Sturz glücklicherweise etwas abgefedert worden, da der Mann in einem angrenzenden Blumenbeet landete. Dennoch war kurz darauf von schweren Verletzungen die Rede, etwa Frakturen am linken Bein, Hüfte und Arm, weshalb er verwirrt, aber ansprechbar mit einem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik Murnau geflogen wurde.

Mann kommt glimpflich davon

Nun, rund anderthalb Wochen nach dem dramatischen Sturz, gab ein Sprecher der Polizeiinspektion Bad Aibling gegenüber dem OVB Entwarnung. „Wir können das Ganze etwas relativieren, es geht ihm soweit gut“, sagt der Polizeisprecher, der mit dem Zimmereimeister in Kontakt stand. Zugezogen habe er sich bei dem Sturz vom Dach letztlich einen Oberschenkelhalsbruch und einen Trümmerbruch im Handgelenk.

Laut Polizeiangaben gehe man davon aus, dass keine bleibenden Schäden bestehen bleiben werden. „Vermutlich ist er einfach ausgerutscht“, sagt der Sprecher über den Unfallhergang. Dieser, beispielsweise die Frage nach ausreichend Sicherungsvorkehrungen, war zunächst Gegenstand der Ermittlungen, weshalb auch die Staatsanwaltschaft über den Vorfall informiert worden war, wie die Polizei vor einer Woche erklärte. Dies galt auch für die BG BAU, die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, weshalb sich bereits auch eine zuständige Aufsichtsperson von den Gegebenheiten vor Ort ein Bild machte.

Doch die polizeilichen Untersuchungen dürften nun abgeschlossen werden, denn: „Er ist alleinbeteiligt gestürzt, es handelt sich um einen Sub-Unternehmer, da ging es in erster Linie um seine Eigenverantwortung“, erklärt der Polizeisprecher. Hier sei es also nicht um „kollektive Sicherungen“, also allgemeine Absturzsicherungen, die mehrere Personen gleichzeitig schützen, gegangen. Primär stehe deshalb nun der gesundheitliche Zustand des Mannes im Fokus.

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