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„Ein Hoch auf Handwerk und Unternehmerschaft“

Ein Klappstuhl für die Ministerin: Michaela Kaniber besucht Aschauer Markt-Festzelt

Voll besetzt war das Festzelt beim Besuch der bayerischen Landwirtschaftsministerin.
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Voll besetzt war das Festzelt beim Besuch der bayerischen Landwirtschaftsministerin.

Beim Abschluss des Aschauer Markt-Festzeltes kamen zahlreiche Gäste zusammen, um gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Bedeutung von Handwerk, Gastronomie, Landwirtschaft und ehrenamtlichem Engagement zu würdigen.

Aschau im Chiemgau – Ein volles Festzelt, Bier, Blasmusik und Brotzeiten, keine Demonstrationen wie so oft andernorts und die Aussicht auf ein eigenes Bankerl im Bankerldorf Aschau – das waren sympathische Eckpunkte einer durchwegs harmonischen CSU-Veranstaltung zum Abschluss des Aschauer Markt-Festzeltes mit Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Im Mittelpunkt standen die Wertschätzung für Handwerk, Gastronomie, Landwirtschaft und ehrenamtliches Engagement.

Ein Hoch auf das Handwerk

Eingeladen von den Veranstaltern und der Festwirtsfamilie Heinrichsberger waren an diesem Abend vor allem die Betriebe, Vereine und Gäste. Darauf ging die Staatsministerin gleich zu Beginn ein: „Ein Prosit und ein Hoch auf das Handwerk und auf die Unternehmerschaft. Was wäre das weiß-blaue Lebensgefühl ohne die Bedienung, Schankkellner, Küchenleute und Festwirte.“ Genauso wichtig wie Handwerker und Gastronomen seien auch die sogenannten Blaulichter im Ehrenamt und im Hauptamt.

Michaela Kaniber hielt eine überschwängliche Rede.

Kaniber streifte in ihrer Rede auch die bundesweite Wirtschaftspolitik, forderte, dass Leistungen in einer Leistungsgesellschaft wieder mehr wertgeschätzt werden müssten und dass das Bürgergeld nicht zum Arbeitsdemovationsgesetz verkommen dürfe. Die Landwirtschaft hat ihren Worten nach eine übergeordnete Bedeutung für die landes- und europaweite Ernährungssouveränität. „Jeder Einzelne kann seinen Beitrag für den Agrarstandort Deutschland leisten und wenn es nur mit dem Einkaufskorb ist“, so die Ministerin und dankte dabei den anwesenden Vertretern des Bayerischen Bauernverbandes Rosenheim mit Obmann Sepp Andres, der stellvertretenden Kreisbäuerin Maria Fischbacher und der Ehrenlandesbäuerin Annemarie Biechl.

Weitere Ehrengäste waren unter anderem die Landtagsabgeordneten Daniel Artmann und Sebastian Friesinger (CSU) sowie der CSU-Kreisvorsitzende Klaus Stöttner.

Weltoffenes Aschau

Von der Weltoffentheit Aschaus und Bayerns sprach auch in seinen Willkommensworten Sven Herrmann als Ortsvorsitzender der CSU Aschau-Sachrang. Er begrüßte viele Vertreter der Nachbarsvereine, dankte dem kommunalpolitischen Engagement in Aschau und wünschte sich von der Bürgerschaft, dass auch fortan Tradition und Bewährtes einerseits sowie Innovation und Neues andererseits zusammengehören.

Landrat Otto Lederer ging in seinem Grußwort auf das Flüchtlings-Thema („Ging Gott sei Dank um die Hälfte zurück“), auf die Wirtschaft („Muss wieder in Schwung gebracht werden!““) und auf den Wohlstand, an dem jeder mitarbeiten soll sowie auf das Ansehen von Leistung und Eigenverantwortung ein. Sein abschließender Appell: „Ob EU, Bund, Land oder Kommunen, überall leben wir von der Demokratie, diese lebt von Demokraten und deswegen rufe ich euch auf, euch bei den kommenden Wahlen zu engagieren“.

Neue Bankerl-Idee für Aschau?

Ehe die Aschauer Dorfmusikanten für den Rest des gemütlichen Festzeltabends wieder die Hauptakteure wurden, überreichten die Gastgeber an Ministerin Michaela Kaniber einen Aschauer Klappstuhl mit Badetuch für eventuelle Pausen bei ihren vielen Fahrten. Und Tourismus-Chef Herbert Reiter ergänzte das Geschenk mit einer Einladung. „Aschau hat rund 200 Themenbänke, eine Bank, die Lausdirndl-Bank, wurde von Landtagspräsidentin Ilse Aigner spendiert. Vielleicht können wir uns mal an einer Tourismus- oder Landwirtschaftsministerin-Bank erfreuen, für neue Ideen wären wir immer offen“.

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