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Kommunalwahl 2026 in Bayern

Bürgermeisterwahl in Kolbermoor: Johanna Bössl

Johanna Bössl (Die Linke) tritt in Kolbermoor zur Wahl um das Bürgermeisteramt an.
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Johanna Bössl (Die Linke) tritt in Kolbermoor zur Wahl um das Bürgermeisteramt an.

Am Sonntag, den 8. März 2026, findet in Kolbermoor die Kommunalwahl statt. Das Amt des Bürgermeisters wird neu besetzt, da der seit 2002 amtierende Peter Kloo (SPD) nicht erneut antritt. Dieser Artikel stellt Johanna Bössl von Die Linke vor, die sich zur Wahl stellt.

Kolbermoor – Johanna Bössl, von Beruf Wirtschaftsjuristin, bewirbt sich als Kandidatin von Die Linke um das Bürgermeisteramt in Kolbermoor. Die Wahl findet am 8. März 2026 statt. So stellt sich Johanna Bössl vor.

Johanna Bössl kurz und knapp:

Parteizugehörigkeit/tritt an für: Die Linke
Alter (am Wahltag): 34
Beruf: Wirtschaftsjuristin
Hobbys: Joggen, Klavierspielen, in die Natur/Berge mit dem Hund
Familienstand: ledig
Kinder: Keine

Wir haben Johanna Bössl gefragt: Was wollen Sie für Kolbermoor?

Bössl:

Bezahlbares Wohnen und zukunftsfähige Mobilität sind für mich die zentralen Aufgaben für Kolbermoor. Ich will, dass Menschen aller Generationen und sozialen Standes in unserer Stadt bleiben können. Dafür braucht es eine aktive Bodenpolitik, mehr kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungsbau sowie verbindliche Quoten für bezahlbare Wohnungen bei Neubauprojekten.

Die Stadt muss wieder stärker selbst gestalten, statt nur zu reagieren. Leerstände sollen systematisch erfasst und dem Wohnungsmarkt zugeführt werden. Klimaschutz und Lebensqualität gehören untrennbar zusammen. Kolbermoor ist vielerorts stark versiegelt, was Hitze und Probleme bei Starkregen verstärkt. Deshalb will ich gezielt entsiegeln, neue Grünflächen schaffen und mehr Bäume pflanzen, insbesondere entlang von Straßen, auf Schulhöfen und auf öffentlichen Plätzen die Aufenthaltsqualität steigern.

Regenwasser soll künftig stärker vor Ort versickern können, etwa durch wasserdurchlässige Beläge, Mulden und begrünte Flächen. Entlang der Mangfall muss dem Fluss wieder mehr Raum geben werden, um Hochwasser besser abzufangen und attraktive, naturnahe Uferbereiche für die Bevölkerung zu schaffen.

Für eine echte Verkehrswende müssen Bus und Bahn deutlich attraktiver werden. Ich setze mich für sichere, durchgängige Radwege und gute Abstellmöglichkeiten ein, vor allem aber für einen öffentlichen Nahverkehr, der verlässlich, gut getaktet und auch an Wochenenden, an Sonn- und Feiertagen nutzbar ist. Nur wenn Bus und Bahn auch außerhalb der Hauptverkehrszeiten regelmäßig fahren und die Stadtteile gut anbinden, werden sie für viele Menschen zur echten Alternative zum Auto.

Mir ist wichtig, diese Ziele gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern umzusetzen. Gute Lösungen entstehen, wenn man zuhört, miteinander spricht und die Menschen vor Ort einbezieht. Mit klaren Prioritäten, transparenten Entscheidungen und konsequentem Handeln können wir Kolbermoor sozial gerecht, klimafreundlich und zukunftssicher weiterentwickeln.

Anmerkungen der Redaktion
Zu den Inhalten:
D
ie Antworten der Kandidaten wurden in der Regel „eins zu eins“ von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.
Zu Gendern und Stil:
D
ie OVB-Heimatzeitungen verzichten in der Berichterstattung aufs Gendern, also auf Zeichen, die gendergerechtes Schreiben fördern sollen. Dagegen gendern manche Kandidaten in ihren Beiträgen sehr wohl, andere wieder nicht. Da es sich dabei um politische Statements handelt, haben wir die Zeichensetzungen in den Texten so belassen, wie sie die Kandidaten gesetzt haben.
Zu den Textlängen:
G
leiches Recht für alle! Sämtliche Kandidaten erhielten für ihre Beiträge die gleichen Platzvorgaben. Knappere Antworten wurden also nicht etwa von der Redaktion gekürzt, die Kandidaten haben sich bei ihren Beiträgen einfach nur auf kürzere Antworten beschränkt.

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