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Bürgeranliegen auf der Insel

„Ausufernde Hochzeiten“ und neues Gastro-Angebot auf der Fraueninsel? Das ist geplant

Bei der Bürgerversammlung der Gemeinde Chiemsee und in der Sitzung des Gemeinderats wurden zahlreiche Anliegen der Bewohner der Fraueninsel diskutiert. Die Themen reichten von einem eigenen TÜV-Termin für Insulaner-Schiffe bis hin zu strengeren Regeln für Hochzeitsfeiern in der Torhalle.
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Bei der Bürgerversammlung der Gemeinde Chiemsee und in der Sitzung des Gemeinderats wurden zahlreiche Anliegen der Bewohner der Fraueninsel diskutiert. Die Themen reichten von einem eigenen TÜV-Termin für Insulaner-Schiffe bis hin zu strengeren Regeln für Hochzeitsfeiern in der Torhalle.

Bei der Bürgerversammlung der Gemeinde Chiemsee und in der anschließenden Ratssitzung wurden zahlreiche Anliegen der Insulaner diskutiert – von einem möglichen TÜV-Termin für ihre Schiffe, über Gastro-Treffpunkte für Einheimische bis hin zu strengeren Regeln für Hochzeiten in der Torhalle.

Fraueninsel – Jüngst fand die Bürgerversammlung der Gemeinde Chiemsee im Gasthof „Klosterwirt“ statt. Nach dem Bericht zum kommunalen Geschehen und den Vorhaben der Gemeinde für 2026, vorgetragen von Bürgermeister Armin Krämmer, sowie der Präsentation des Haushalts durch Kämmerer Karl-Heinz Heitauer, hatten die Bürger das Wort. In der jüngsten Sitzung des Rates tauchten deren Fragen und Anregungen erneut auf. Einige Punkte stehen weiterhin auf der Agenda der Gemeinde für kommende Sitzungen.

Eigener TÜV-Termin für Schiffe der Insulaner

Die Bürger sprachen in der gut besuchten Versammlung im großen Saal des „Klosterwirts“ einen ganzen Strauß an Themen an. Bezüglich der Strahlung des Funkmasts auf der Herreninsel konnte Konstantin Buchner, Chef der Schloss- und Gartenverwaltung, den Bürgern vor Ort bereits ausreichende Informationen geben. Auch die Frage, ob die neue Zweitwohnungssteuer „unangemessen“ hoch sei, habe noch am Abend der Bürgerversammlung beantwortet werden können, so Bürgermeister Armin Krämmer. Dasselbe galt für die Themen „Neuverpachtung Gastronomiebetrieb“, „Auswärtige mit ihrem Kulinarik-Angebot auf dem Christkindlmarkt 2025“ und „Verstöße gegen die neue Benutzerordnung“.

Die Anregung, für die Schiffe der Insulaner einen eigenen TÜV-Termin auf der Insel zu organisieren, wurde vom Rat aufgenommen und soll nun weiter verfolgt werden. Die Gemeinde wird nun Kontakt zum Landratsamt Traunstein suchen. Der Rat war sich aber einig, dass es am sinnvollsten sei, ein Jahr für den gemeinsamen TÜV-Termin zu finden, in dem möglichst viele Insulaner den TÜV ihrer Schiffe erneuern müssen.

Die Frage, wo die Bewohner der Fraueninsel gemütlich zusammenkommen und die Inselgemeinschaft pflegen können, wenn Gaststätten auf dem Eiland geschlossen sind, wurde ebenfalls thematisiert. Auch das Thema der geschlossenen Gaststätten beziehungsweise deren oft begrenzte Öffnungszeiten war ein Anliegen der Bürgerversammlung. Doch vielleicht gibt es eine Lösung, denn: Drei junge Insulaner könnten sich gut vorstellen, das Clubheim des Wassersportvereins Fraueninsel regelmäßig für Einheimische zu öffnen. In der November-Sitzung wurde beschlossen, dass die Gemeinde das Gespräch mit dem Wassersportverein suchen soll.

„Ausufernde Hochzeiten“ in der Torhalle

Weiterer Handlungsbedarf kristallisierte sich bezüglich „ausufernder Hochzeiten“ in der Torhalle heraus. Der Gemeinderat kam hier zu dem Schluss, dass die Regelungen, die an jedes Brautpaar verteilt werden, zusammen mit den Mitarbeitern des Standesamtes überarbeitet und erneut im Gemeinderat zur Sprache kommen sollen. Zum Hintergrund: Auf der Bürgerversammlung meldeten sich einige Insulaner zu Wort und berichteten von Hochzeitsgesellschaften, die sich rund um die Torhalle „ausbreiten“ und auch vor dem Betreten von privaten Grundstücken und Steganlagen nicht halt machten. Zurück blieben dann fast immer nur deren Hinterlassenschaften, wie leere Flaschen, Pappbecher, Luftballons und vieles mehr, je nach Einfallsreichtum.

Weiterhin auf der Agenda bleibt der in der Versammlung geäußerte Wunsch nach einer früheren Fertigstellung des kommunalen Haushalts. Hier kündigte Bürgermeister Armin Krämmer an, das Gespräch mit der Finanzverwaltung beziehungsweise mit dem Kämmerer zu suchen und das Thema in einer der kommenden Sitzungen im neuen Jahr wieder auf die Tagesordnung zu setzen.

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