Gemeinde-Haushalt verabschiedet
Dickes Plus für Albaching: So steht es um die Finanzen der Kommune
Die neue Kämmerin Christine Geisberger hat den Albachinger Haushalt vorgelegt. Die guten Nachrichten: Es gibt ein dickes Plus im Vergleich zum Vorjahr. Trotzdem muss die Kommune einen Kredit für Investitionen aufnehmen. So ist die Finanzlage.
Albaching – In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats hat die neue Kämmerin Christine Geisberger die Zahlen zum Haushalt vorgestellt. Dieser umfasst einen Betrag von 5,8 Millionen Euro, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent entspricht. Zur Sicherung der Liquidität wird der Höchstbetrag des Kassenkredits auf 650.000 Euro festgesetzt, für Investitionen ein Kredit von insgesamt 450.000 Euro aufgenommen.
Die Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt bezifferte die Kämmerin auf jeweils 3.921.400 Euro. Der größte Posten bei den Einnahmen ist die Einkommensteuerbeteiligung (knapp 1,4 Millionen Euro), bei den Ausgaben fließt der Löwenanteil in die Kreisumlage mit 1,1 Millionen Euro.
Der Vermögenshaushalt weist ein Volumen von knapp 1,9 Millionen Euro auf. Hier fallen die Zuweisungen für Investitionen (700.000 Euro) und die Entnahme aus der Rücklage auf der Einnahmenseite besonders ins Gewicht, bei den Ausgaben sind es die Baumaßnahmen mit gut einer Million Euro. Der Schuldenstand zum Jahresende wird mit 464.580 Euro angegeben, pro Kopf 268 Euro. „Laut Statistischem Landesamt liegen wir im Vergleich deutlich darunter“, so Geisberger. Insgesamt lasse der Haushalt aber nur begrenzte Spielräume zu, sagte sie. Die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan wurden vom Gemeinderat ohne Gegenstimmen angenommen.
