Was ist das denn?
„Das Ei des Kolumbus“ vor dem Wasserburger Rathaus gibt Rätsel auf
Riesige Köpfe leuchten feuerrot vor dem Wasserburger Rathaus. Das steckt hinter dem rätselhaften Auftritt.
Wasserburg – Mit hochroten Köpfen sitzen da 24 Gestalten an einem zehn Meter langen Tisch, ein Ei in der Mitte: Dies ist ein Werk des Künstlers Andreas Kuhnlein, das vor dem Rathaus in Wasserburg aufgebaut wurde und zur traditionellen Großen Kunstausstellung des AK 68 gehört.
Ab sofort darf gerätselt werden, was es mit dieser Skulptur aus Eisen und Holz mit dem Titel „Das Ei des Kolumbus“ auf sich hat.
Vier weitere Skulpturen sind unter freiem Himmel auf dem Weg Richtung Ganserhaus zu bestaunen: „Spongiosa“, ein raffiniertes Gebilde von Rudolf Finsterwalder, „Der Ästhet“, eine sieben Meter hohe Figur von Johannes Gottwald vor dem Gewandhaus Gruber sowie der „Bioaffe“ mit roten Stiefeln des Künstlers Markus Lutter und eine schlicht gehaltene Stele von Peter Reich vor dem Ganserhaus.
Die Ausstellung – es ist die 54. der Künstlervereinigung – wird am 30. Juli im Rathaus und im Ganserhaus eröffnet, sie dauert bis zum 28. August.
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„Die Stadt Wasserburg genehmigt uns, dass wir den Kleinen und den Großen Rathaussaal dafür verwenden dürfen“, sagte die Erste Vorsitzende Katrin Meindl. „Darüber freuen wir uns riesig. Ich finde, es ist eine Sensation, dass wir hier vier Wochen lang so ein Chaos machen dürfen.“
Meindl führt seit Mai den Arbeitskreis 68, in ihrem Grußwort für den Ausstellungskatalog schreibt sie: „Inwieweit die Ausstellung bereits eine neue Handschrift des neuen Vorstands und der neu berufenen Jury widerspiegelt, mögen die Besucher selbst entscheiden.“