Polizei an der Fraueninsel im Einsatz
Bootsunfall auf dem Chiemsee: Frau (53) bestreitet schadensträchtigen Zusammenprall
Bei einem folgenschweren Bootsunfall an der Fraueninsel entstand am Sonntag (11. Mai) Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Jetzt ermittelt die Polizei in dem Fall.
Chiemsee – Am frühen Sonntagnachmittag (11. Mai) ereignete sich im Bereich der Fraueninsel ein Bootsunfall. Wie die zuständige Polizeiinspektion (PI) Prien am Montag (12. Mai) mitteilte, sei eine 53-Jährige gegen 13.45 Uhr mit ihrem angemieteten Motorboot gegen ein geparktes Boot im Hafen der Fraueninsel geprallt.
Polizeiangaben zufolge sei durch den Anstoß ein „erheblicher Sachschaden“ entstanden. „Da dieser auf den ersten Blick nicht zu erkennen war, bestritt die 53-Jährige einen Zusammenstoß und verweigerte die Herausgabe der Personalien“, schilderten die Priener Beamten weiter. Letztlich informierte der 70-jährige Geschädigte die Polizei, welche die verantwortliche Bootsführerin schließlich bei einem Bootsverleih antreffen konnte.
Nachdem die Personalien der Verursacherin erhoben waren, übernahm die Wasserschutzpolizei die weitere Sachbearbeitung des Schiffsunfalls. Der entstandene Sachschaden am geparkten Boot wurde durch einen Schiffsbauer mittlerweile auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt. (aic/Polizeiinspektion Prien am Chiemsee)
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