Es geht um 13.000 Euro
Eskalation vor Gericht: Cathy Hummels im „Rosenkrieg“ mit Ameranger Malerbetrieb
Vor einem Münchener Gericht wird derzeit der Streit zwischen Influencerin und Moderatorin Cathy Hummels mit einer Malerei aus Amerang im Kreis Rosenheim verhandelt. Worum es bei dem „Rosenkrieg“ geht.
München - Das TV-Sternchen Cathy Hummels hat derzeit Ärger an der Backe, denn die rund 13.000 Euro teure Rechnung eines Malerbetriebs aus Amerang im Kreis Rosenheim wollte die ehemalige Partnerin von Mats Hummels nicht bezahlen. Nun landete der Fall vor dem Landgericht in München.
Das It-Girl hatte sich offenbar Rosen in ihr Treppenhaus und Logos in verschiedene Zimmer malen lassen. Da sie unzufrieden mit dem Ergebnis war, ließ sie noch einmal nachbessern. Wie die Bild-Zeitung von dem Prozess berichtet, waren der gebürtigen Dachauerin die Rosen zunächst zu rot, danach passte ihr der Abstand zwischen den Blumen nicht mehr. Sie entschloss sich also nicht zu bezahlen. Die Ameranger Firma blieb auf den Kosten sitzen und leitete schließlich den Rechtsstreit ein.
Hummels sollte auch in Medienleistungen bezahlen
Der Preis für die Arbeiten im Mai 2023 war über Whatsapp ausgehandelt worden, dabei wurde es insbesondere daher verzwickt, das Hummels einen Teil der Kosten in „Medienleistungen“ bezahlen sollte. Ein Video auf ihren Kanälen sollte die tolle Arbeit des Malerbetriebs rühmen. Weil der Moderatorin die Arbeiten aber nicht gefielen, erschien auch ein entsprechendes Posting nie.
Malerin sieht Anspruch auf Kostenerstattung
Für die Malerin ein Unding: „Seit 13 Jahren mache ich den Job. Ich bin Kirchenmalermeisterin. Wurde mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet und wurde ˛Miss Handwerk 2023’. Ich habe alles so gemacht, wie du es wolltest. Es steht mir zu, dass du meine Materialien und meine Arbeitszeit und die meines Mitarbeiters bezahlst. Ich habe auch einige Male an den Rosen nachgebessert, so wie du es wolltest“.
Hummels von Malereien enttäuscht
Die Moderatorin rechtfertigte sich wiederum für die ausbleibende Zahlung: „Ich arbeite sehr viel von zu Hause. Es gefällt mir nicht, was da entstanden ist. Das habe ich dir auch gesagt. Das sollte ein Prestigeobjekt werden. Und ich bin die Letzte, die sich nicht an Abmachungen hält. Das, was ich mir gewünscht habe, hast du nicht umgesetzt. Das, was bei mir entstanden ist, wird dir nicht gerecht. Das habe ich dir damals schon gesagt. Dann habe ich alles übermalen lassen.“ Tatsächlich wurden die Rosen später von einer anderen Firma wieder übermalt.
Keine Einigung erzielt
Das Gericht schlug vor, sich quasi in der Mitte zu treffen und sich mittels eines Vergleichs zu einigen. Doch dazu kam es nicht. Auch der Vorschlag von der Hummels-Seite nur die Materialkosten zu tragen, nicht aber die geleisteten Arbeitsstunden, wurde abgelehnt. Nun wird der „Rosenkrieg“ am 9. Juli fortgesetzt.