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Kripo ermittelt nach Brand

Polizei nach Großeinsatz in Bruckmühl mit weiteren Details - hoher Sachschaden

Brand in Bruckmühl am Dienstagmorgen (18. März).
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Brand in Bruckmühl am Dienstagmorgen (18. März).

Bruckmühl - Am Dienstagmorgen (18. März) kam es in Bruckmühl zu einem Brand. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen.

Update, Mittwoch (19. März) - Abschlussbericht der Polizei

Mitteilung im Wortlaut

Am Dienstag (18. März), gegen 7.50 Uhr, ging bei der Polizeieinsatzzentrale des Präsidiums Oberbayern Süd die telefonische Mitteilung über den Brand auf dem Anwesen eines Reifencenters mit darüber befindlichen Wohnräumen in Bruckmühl ein. Bereits bei Anfahrt der sofort alarmierten regionalen Feuerwehren war eine erhebliche Rauchentwicklung wahrnehmbar. Sämtliche Bewohner hatten das Gebäude bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte bereits selbständig verlassen. Der Brandausbruch fand, nach derzeitigem Ermittlungsstand, im Aufenthaltsraum der Firma statt. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte ein größeres Ausbreiten der Flammen verhindert und der Brand schnell abgelöscht werden.

Nach hier vorliegenden Erkenntnissen wurde durch den Brand bzw. die Löscharbeiten niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag geschätzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Bad Aibling. Noch am Schadensort übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim die weiteren polizeilichen Ermittlungen und Maßnahmen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt. Genauere Angaben zur Brandursache können zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber nicht gemacht werden, diese ist nun unter anderem Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. (Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Update, 12.46 Uhr – Neue Details von der Feuerwehr Heufeld

Nach einem Brand am Dienstagmorgen (18. März) in Bruckmühl hat die Feuerwehr Heufeld nun weitere Details zu dem Einsatz auf ihrer Facebookseite veröffentlicht. Dort heißt es, dass ein Brand in einem Aufenthaltsraum ausgebrochen war und die dortige Werkstatt mit Büro und die Lagerräume bei der Erkundung des ersteintreffenden Gruppenführers verraucht waren.

Daraufhin wurden Atemschutztrupps in das Gebäude geschickt, um eine Brandbekämpfung von innen durchzuführen. Die Feuerwehr Bruckmühl startete derweil mit einem Außenangriff. Die Feuerwehren Högling und Kirchdorf stellten die Löschwasserversorgung sicher und kümmerten sich um die Verkehrsabsicherung. Es wurde dann ein weiterer Atemschutztrupp in das Gebäude geschickt, um eine Abluftöffnung zu schaffen. Dadurch hatten die Einsatzkräfte eine bessere Sicht in dem Gebäude.

Nachdem das Feuer gelöscht war, begannen die Einsatzkräfte mit dem Entrauchen des Gebäudes und den Nachlöscharbeiten. Nach etwa zwei Stunden konnten die Floriansjünger den Einsatzort wieder verlassen. Neben den bereits genannten Feuerwehren waren auch noch Einsatzkräfte der Floriansjünger Götting und Waith, ebenso wie die Kreisbrandinspektion, die Polizei Bad Aibling und das BRK im Einsatz.

Erstmeldung, 11.46 Uhr

Gegen 7.50 Uhr am Dienstagmorgen (18. März) kam es in der Sonnenwiechser Straße in Bruckmühl zu einem Feuerwehreinsatz. Wie ein Sprecher der Polizei Bad Aibling auf Nachfrage von mangfall24.de bestätigte, kam es dort am Morgen zu einem Brand. Wie ein Leser gegenüber mangfall24.de berichtete, kam es auch zu einer Vollsperrung der Straße. Es wurde von einem großen Feuerwehreinsatz am Ort des Geschehens berichtet.

Den Angaben der Polizei zufolge hatte ein Papiercontainer gebrannt. Die umliegenden Wohnungen rund um den brennenden Container mussten evakuiert werden, eine Wohnung ist „aufgrund von Verrauchung“ nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner kommen aber dem Sprecher der Bad Aiblinger Polizei zufolge bei Bekannten unter.

Der Schaden liegt nach aktuellem Kenntnisstand bei rund 300.000 Euro, die Kripo hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Verletzt wurde bei dem Brand in Bruckmühl wohl niemand. Der Einsatz ist mittlerweile beendet, lediglich Ermittler der Kripo sind für Untersuchungen und Spurensicherungen noch vor Ort. Wie es zu dem Brand kam, ist folglich noch unklar - die Ursache offen.

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