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Großübung in Bernau

150 Einsatzkräfte proben Rettung nach schwerem Busunfall an der Autobahn

Schwer zugänglich: Ein Bus liegt auf die Seite.
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Schwer zugänglich: Ein Bus liegt auf der Seite.

In Bernau fand eine groß angelegte Übung von Feuerwehr und Rettungsdienst statt, bei der ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Reisebus simuliert wurde. Rund 150 Einsatzkräfte trainierten dabei die Zusammenarbeit und die schonende Bergung von Verletzten.

Bernau – Eine groß angelegte Übung für Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem Szenario eines Verkehrsunfalls mit einem Reisebus neben der Autobahn fand jüngst in Bernau statt. Simuliert wurde ein Bus, der in ein Stauende krachte und dabei umstürzte.

Schneid- und Spreizgerät, pneumatische Hebetechnik

Die Rettungskräfte standen vor der Herausforderung, mehrere eingeklemmte sowie schwer verletzte Personen aus Personenkraftwagen sowie dem Reisebus zu befreien. Unter Zuhilfenahme von schwerem Schneid- und Spreizgerät sowie pneumatischer Hebetechnik wurde das Zusammenspiel verschiedener Feuerwehren und des Rettungsdienstes geübt.

Im Vordergrund der Übung stand zum einen das gemeinsame Eingreifen der für die Autobahn zuständigen Feuerwehren sowie die Abstimmung mit den Einheiten des Rettungsdienstes und Katastrophenschutz. Größte Sorgfalt wurde auf die schonende Rettung der Verletzten aus ihrer misslichen Lage gelegt.

Verletzte werden behutsam geborgen. re

Insgesamt waren an der Übung knapp 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie knapp 40 Mimen, Übungsbeobachter und Unterstützungskräfte beteiligt. Im Anschluss wurde bei einer Brotzeit, die von der Gemeinde Bernau zur Verfügung gestellt wurde im Feuerwehrgerätehaus der Dialog unter den Einsatzkräften zur Nachbearbeitung gefördert.

Wehren aus fünf Gemeinden

Beteiligt waren neben der Feuerwehr Bernau auch die jeweiligen Wehren aus Prien, Frasdorf, Übersee und Hittenkirchen. Die Drohnenmannschaft der Feuerwehr Kiefersfelden, die Kreisbrandinspektion sowie die UGÖEL aus Kolbermoor. Seitens des Rettungsdienstes war die Ambulanz Rosenheim mit Kräften des MHW beteiligt, das BRK Miesbach, die BRK Bereitschaft Rohrdorf sowie die BRK Bereitschaft Prien.

Ein großer Dank geht an das Abschlepp- und Bergungsunternehmen Rigra für die zur Verfügungsstellung der Übungsobjekte, der DLRG-Schminkgruppe Gmund am Tegernsee sowie die Familie OGUZ aus Bernau für die Benutzung ihres Grundstücks. (re)

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