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Soyen feiert Jubiläum

20 Jahre Dorfladen: Das beeindruckende Erfolgsmodell in Soyen

Aktuelle und ehemaligen Mitarbeiterinnen beim Jubiläum: (von links) Anita Wimmer, Sonja Tegler, Maria Ehlert, Hildegard Berger, Daniela Ganterer, Daniela Berger, Eva Kleinfercher und Annett Löw.
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Aktuelle und ehemaligen Mitarbeiterinnen beim Jubiläum: (von links) Anita Wimmer, Sonja Tegler, Maria Ehlert, Hildegard Berger, Daniela Ganterer, Daniela Berger, Eva Kleinfercher und Annett Löw.

Der Soyener Dorfladen feiert sein 20-jähriges Bestehen und wird von der Gemeinde für seinen wichtigen Beitrag zur Nahversorgung gewürdigt. Anita Wimmer, die das Geschäft 2005 übernahm, hat es zu einem beliebten Treffpunkt entwickelt.

Soyen – Den Dorfladen in Soyen gibt es bereits seit 20 Jahren. Mit den Worten „Wir wissen, dass wir euch schätzen und gratulieren zu eurem 20-jährigen Betriebsjubiläum!“ überbrachte Bürgermeister Thomas Weber Glückwünsche im Namen der Gemeinde. Der „Soyener Dorfladen“ leiste „einen wesentlichen Beitrag für ein gutes und auch ein nachhaltiges Leben in der Gemeinde. Das ist nicht selbstverständlich“ hielt der Bürgermeister fest.

Im Jahr 1980 ihre Ausbildung begonnen

Eine besondere Rolle in diesem Unternehmen spielt Betreiberin Anita Wimmer. Sie begann genau hier, im Jahr 1980 angeleitet von Barbara Hinterberger, ihre Ausbildung. Dann, 25 Jahre später, übernahm sie das Geschäft. Das hatte sich für sie selber überraschend entwickelt. Dem Unternehmen blieb sie, lediglich durch Babypausen unterbrochen, stets treu, und das bis zum Jahr 2002. Der Vorpächter gab zu dieser Zeit auf, im Gespräch war eine große Drogeriekette als neuer Nutzer. Doch Anita Wimmer verhandelte und konnte sich durchsetzen. Unterstützung fand sie auch bei ihrer ehemaligen Ausbilderin. Im Februar 2005 war die Neueröffnung. Im Fokus befand sich die Nahversorgung mit Artikeln des täglichen Bedarfs. Dazu gehörten auch Fertigprodukte und ein reichhaltiges Angebot an frischen Fleisch-, Wurst- und Backwaren. Mit dieser Idee gewann sie auch Mitarbeiterinnen des Vorbetreibers. Mit im Angebot waren kalte und warme Brotzeiten, was sich im Laufe der Zeit bis zum Mittagstisch entwickelte. Und es gelang ihr, die Lottoannahmestelle wieder zurückzuholen. Hinzu kamen eine Reinigungsannahme und ein Paketshop. „Es war nie mein Ziel, gegen die großen Mitbewerber anzutreten“, sagt Anita Wimmer rückblickend auf die Anfangszeiten, „ich wollte eine Einkaufsmöglichkeit in Soyen schaffen, in der man sich trifft, in der jeder willkommen ist und in der man die Nöte und Freuden das Alltags teilen kann!“ Stolz ist sie auf ihre langjährigen Mitarbeiterinnen, besonders auf Maria Ehlert, die von Beginn an dabei ist. Das Geschäft hat sich als Einkaufsmöglichkeit und auch als Treffpunkt etabliert. Bereits vor den Corona-Maßnahmen erweiterte ein „Essen auf Rädern“ für Bedürftige das Angebot, doch in der Zeit dieser Krise ist das noch einmal erweitert worden und bis heute geblieben.

Das ermöglicht heute immerhin einigen älteren Menschen noch Zuhause zu leben. Jetzt war es an der Zeit, den Mitarbeitern und den Kunden Danke zu sagen. Mit Blick in die Zukunft wünschen sich die Verantwortlichen gerne weitere Mitarbeiter und auch einmal eine Nachfolge.

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