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Behörden warnen vor „akuter Lebensgefahr“

Nach Felssturz im Bereich Trischübel: 20 Personen mit Hubschrauber ausgeflogen

Den Blick über die Alpen genießen immer mehr  Sportler und Erholungssuchende.
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In den Berchtesgadener Alpen kam es zu einem Felssturz. (Symbolbild)

In den Berchtesgadener Alpen kam es am Dienstag (5. August) zu einem Felssturz. Wanderer werden gebeten, die betroffenen Wege nicht zu nutzen.

Update, 20.42 Uhr – Rettungseinsatz nach Felssturz

Pressemeldung der GPI Piding im Wortlaut

Nach dem Felssturz am 5. August am Trischübel in den Berchtesgadener Alpen konnte der Einsatz gegen 20 Uhr erfolgreich beendet werden. Beim Felssturz wurde ein Bergwanderer aus Frankfurt leicht am Fußgelenk verletzt, als er von einem abprallenden Stein getroffen wurde. Der Wanderer befand sich hierbei mind. 150 Meter von der Örtlichkeit des Felssturzes entfernt.

Nach der Bergung des Verletzten gingen bei der Bergwacht Ramsau weitere Meldungen ein, dass Wanderer nun im Abstieg an der Wegpassage sind und nicht mehr weiterkommen.

Letztlich wurden 20 Personen, darunter ein Kind von der Bergwacht mit Unterstützung des Polizeihubschraubers ausgeflogen und in das Wimbachgries verbracht. Lediglich ein Wanderer wurde noch zu seinem Fahrzeug an der Wimbachbrücke gefahren, die Restlichen stiegen ab oder verbringen eine Nacht in der Wimbachgrieshütte.

Durch die hervorragende Zusammenarbeit konnte der Einsatz zügig beendet werden. Am Einsatz beteiligt waren 13 Bergretter der Bergwacht Ramsau, eine Besatzung der Bergwacht Traunstein mit dem Tankanhänger, ein Polizeihubschrauber und zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe bei der Grenzpolizei Piding.

Der Weg vom Trischübel zum Wimbachgries ist nicht mehr vorhanden und derzeit unpassierbar. Es besteht akute Lebensgefahr, da weitere Felsstürze nicht ausgeschlossen werden können. Wanderer sollten den Bereich meiden.

Informationen zu aktuellen Gefahrenlagen können über die bekannten Stellen bzw. zuständigen Behörden angefragt werden. Das Landratsamt Berchtesgadener Land und der Nationalpark Berchtesgaden wurden von dem Felssturz in Kenntnis gesetzt und haben bereits erste Maßnahmen eingeleitet.

Pressemitteilung Grenzpolizeiinspektion Pieding

Erstmeldung, 14.59 Uhr – Felssturz im Bereich Trischübel

Ramsau bei Berchtesgaden - Kurz vor Mittag kam es am Dienstag (5. August) gegen 11.30 Uhr zu einem Felssturz im Bereich Tirschübel in den Berchtesgadener Alpen. Ersten Erkenntnissen zufolge kam der Felssturz vom Hirschwieskopf, wie die Grenzpolizeiinspektion Piding mitteilt. Durch den massiven Felssturz wurden Wanderwege unpassierbar. Dies betrifft die Wanderwege 419, 411, 421.

Ein Durchkommen ist definitiv nicht möglich. Wanderer werden gebeten, die genannten Wege aufgrund der akuten Steinschlaggefahr unbedingt zu meiden. Auch auf der Website des Nationalparks Berchtesgaden wird vor Felssturz und Steinschlag in diesem Gebiet gewarnt. „Es besteht Lebensgefahr durch Steinschlag“. (ci)

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