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Tödlicher Unfall im Badylon

Einheimischer Hobbytaucher stirbt vier Tage nach Tauchunfall in Freilassing

Hier im 3,60 Meter tiefen Sprungbecken tauchte der 31-Jährige am 22. Mai nicht mehr auf. Das Bild wurde im Lockdown im November 2022 aufgenommen.
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Hier im 3,60 Meter tiefen Sprungbecken tauchte der 31-Jährige am 22. Mai nicht mehr auf. Das Bild wurde im Lockdown im November 2022 aufgenommen.

Bereits am 22. Mai ist im Badylon-Hallenbad ein 31-jähriger Freilassinger bei Tauchübungen im Springerbecken nicht mehr aufgetaucht. Nachdem er aus dem Wasser gezogen und unter laufender Reanimation in das Krankenhaus Traunstein geflogen wurde, verstarb er dort vier Tage später an den Folgen des Tauchunfalls. 

Freilassing - Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in Rosenheim auf Nachfrage jetzt mitteilte, war der Einheimische am 22. Mai im Springerbecken des Hallenbades und trainierte dort. „Dabei ging es offensichtlich darum, möglichst lange unter Wasser zu bleiben, sein Hobby soll wohl das Apnoetauchen gewesen sein“, so Polizeisprecher Stefan Sonntag. Apnoetauchen bedeutet, ohne technische Hilfsmittel mit einem Atemzug möglichst lange unter Wasser zu bleiben. 

Der Mann soll des Öfteren diese Tauchübungen im 3,60 Meter tiefen Springerbecken trainiert haben, am 22. Mai ist er dabei allerdings nicht mehr aufgetaucht. „Der Bademeister hat das entdeckt, ihn sofort aus dem Wasser gezogen und mit der Reanimation begonnen“. Diese Wiederbelebung wurde durch den alarmierten Notarzt fortgesetzt, in einem „sehr kritischen Zustand“ wurde er dann in das Kreisklinikum Traunstein geflogen. Dort verstarb der 31-Jährige dann vier Tage später an den Folgen des Tauchunfalls. 

Die Kripo hatte daraufhin die Ermittlungen aufgenommen, „ein Fremdverschulden kann aber ausgeschlossen werden“, so der Polizeisprecher. (hud)

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